Neue Marktstudie zu Heizungs- und Sanitärrohren Europa veröffentlicht
Noch Anfang des Jahres hatten wir gehofft, in diesem Jahr eine entspanntere politische und wirtschaftliche Lage vorzufinden die positivere Prognosen ermöglichen würde, doch leider ist es nicht so gekommen.
Euroconstruct rechnet jedoch damit, dass die Neubautätigkeit ab 2026 wieder leicht ansteigen wird, auch wenn das Netzwerk seine Prognosen aus der Winterkonferenz für den Neubau nach unten korrigieren musste. Der Sanierungsbereich bleibt jedoch ein wichtiger Faktor und damit auch ein wichtiger Bereich für die Heizungs- und Sanitärrohrbranche.
Laut Euroconstruct wird der Wohnungsbau ab 2026 zwar wieder expandieren und das Neubausegment bis 2028 um insgesamt 14 % wachsen. Die Fertigstellungsquote pro 1 000 Einwohner wird bis dahin auf allerdings niedrigem Niveau von knapp 3,0 auf lediglich 3,2 Wohneinheiten zunehmen. Derweil spielt, so die Aussage des Netzwerks, die Musik zunehmend im Bestandssektor, dessen Anteil an den Wohnungsbauleistungen von 2021 bis 2024 um gut fünf Prozentpunkte auf über 62 % stieg. Dies spiegelt den wachsenden Sanierungs- und Umbaubedarf, die Bedeutung staatlicher Förderung, aber auch die Probleme im Neubau wider, der von 2023 bis 2024 um 17 % schrumpfte. Mit der erwarteten Belebung des Neubaus wird der Anteil der Bestandsmaßnahmen 2028 wieder leicht unter 60 % sinken.
Aufbau der KWD-Marktstudie
Wie immer haben wir für diese KWD-Marktstudie den aktuellen und zukünftigen Rohrverbrauch im Euroconstruct-Raum auf der Grundlage statistischer Werte und Prognosen für Neubau und Modernisierung im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau geschätzt. Als eine Grundlage dienten dabei die Daten der Euroconstruct-Sommerkonferenz 2026.
Die Studie KWD Market + Charts „Heating & Plumbing Pipes Europe 2026“ schätzt für Europa 2024 – 2028 den Bedarf an Rohren für die Hausinstallationen ein. Betrachtet werden die 19 Länder, für die EUROCONSTURCT Zahlen für Neubau und Modernisierung veröffentlicht. Wie immer sind die geschätzten Rohrmengen nach Anwendungsbereichen und Rohrmaterialien aufgeschlüsselt:
Die Rohrmenge für Heizungs- und Sanitärinstallationen wird in drei Bereiche unterteilt:
- Flächenheizung und -kühlung (Fußboden, Wand und Decke)
- Heizkörperanschluss
- Sanitärinstallationen
In den Anwendungsbereichen wird nach folgenden Rohrmaterialien aufgeschlüsselt:
- Metallrohre: Stahl / Kupfer / Edelstahl
- Kunststoffrohre: PEX / PE-RT / PP-R / PB
- Mehrschichtverbundrohre: PEX oder PE-RT mit einer Mittelschicht aus Aluminium
Trends bei Rohrmaterialien
Betrachtet man den Untersuchungszeitraum – also die zwei Jahre vor und die zwei Jahre nach dem aktuellen Jahr 2026 –, so scheint sich die Marktposition der Rohrmaterialien stabilisiert zu haben.
- Zwar gewinnt PE-RT im Bereich der Fußbodenheizung weiterhin etwas an Boden und nimmt PEX zweifellos Marktanteile ab, doch ist dies nur in geringem Umfang spürbar.
- Auch im Bereich der Warm- und Kaltwasserinstallationen sind die Marktpositionen recht stabil. Kupfer steht aufgrund anhaltend hoher Preissteigerungen weiterhin vor Herausforderungen und verliert Marktanteile an Mehrschichtrohre, doch auch dieser Trend ist nur in begrenztem Umfang spürbar.
Die massiven Materialwechsel, die wir vor mehr als 10 Jahren beobachtet haben, haben sich beruhigt.
Der Preis für die Studie beträgt für unsere Abonnenten vom KWD-SHK und KWD-globalpipe (siehe Newsletter) weiterhin 1.200 €, für alle anderen kostet sie 1.450,- € (in Deutschland zzgl. MwSt., im Ausland gegen Vorauszahlung). Autoren sind Jutta Hix, Chefredakteurin der KWD-Informationsdienste und Achim Seydel von Seydel Consulting. Bestellungen nehmen wir gerne hier über die Internetseite entgegen, alternativ aber gerne auch per E-Mail. Die Studie ist ausschließlich in digitaler Form erhältlich, alle Tabellen und Grafiken gibt es zusätzlich in einer Excel Datei.
Rückfragen bitte einfach über das Kontaktformular stellen.
PIPEXPERT-Neugründung: Hochwertige Kunststoffrohre für den Sanitär- und Heizungsbereich
Mit der Gründung der pipexpert GmbH geht ein neuer OEM-Partner für hochwertige Kunststoffrohre im Sanitär- und Heizungsbereich an den Start. Das Unternehmen fokussiert sich auf den weltweiten Vertrieb von OEM- und Private-Label-Lösungen und bietet Kunden eine breite Konfigurationsvielfalt für individuelle Produkt- und Markenanforderungen.
Technologie: PE Xa Glattrohr mit Infrarot-Vernetzung: Kernprodukt des Unternehmens ist PE Xa Glattrohr, hergestellt mittels Infrarot-Vernetzungs- und Produktionsverfahren. Die Technologie ermöglicht eine besonders homogene Vernetzung und sorgt für hohe Materialbeständigkeit sowie maximale Leistungsfähigkeit.
„Durch die Vernetzung und Sauerstoffdichtigkeit erreicht das Rohr eine außerordentliche Qualität und höchste Performance“, erklärt Geschäftsführer Michael Walter.
Partnerschaftlicher Ansatz & langjährige Branchenerfahrung: Die pipexpert GmbH baut auf ein Team mit umfassender Erfahrung in der Kunststoffrohrindustrie. Der partnerschaftliche Umgang mit Kunden und Lieferanten ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. „Die Branche ist eng vernetzt – man kennt sich, man vertraut sich. Genau darauf bauen wir auf“, ergänzt Geschäftsführer Michael Pfister.
Flexibilität für OEM- und Private-Label-Kunden: Ein besonderer Mehrwert liegt in der hohen Konfigurationsvielfalt der Produkte und Verpackungen. Damit positioniert sich die pipexpert GmbH als moderner, kundenorientierter OEM-Partner. Dazu gehören:
- individuelle Rohrkennzeichnungen
- kundenspezifische Längen, Bundgrößen und Verpackungseinheiten
- flexible Branding- und Logistiklösungen
Blick in die Zukunft: Das Produktportfolio wird sukzessive erweitert. Neben PE Xa, PE RT, PE Xb, Wellrohren und Aluverbundrohren sind künftig auch weitere Komponenten für Fußbodenheizungen sowie innovative Fittingkonzepte geplant.

Von links: Nicole Haberstock (Area Sales Manager), Eva-Maria Menzel (Supply Chain Operator), Michael Pfister (Founder & CEO), Michael Walter (Managing Director), Sebastian Kaiser (Area Sales Manager) and Johannes Stumpf (Area Sales Manager). © pipexpert
HENCO Weltneuheit: Erster synthetischer Verteiler mit integrierten Kugelhähnen
Diese Neuheit ist eine leichte, nachhaltige Lösung, die sowohl den Komfort für den Installateur als auch die Sicherheit des Trinkwassers erhöht.
Einer der größten Vorteile eines Verteilers ist die Möglich-keit, einzelne Kreise für Wartungsarbeiten einfach abzu-schalten, ohne das gesamte System stillzulegen. Außerdem können durch separate Leitungen für jeden Zapfpunkt Ver-bindungen im Boden vermieden werden. Mit dem Henco Pro-Flow Manifold setzt Henco einen neuen Meilenstein in der Produktentwicklung.
Was den Henco Pro-Flow Manifold von herkömmlichen Systemen unterscheidet, ist das vollständig integrierte De-sign mit Kugelhähnen. Die modulare Bauweise ermöglicht eine kompakte Installation ohne mehrere T-Stücke, was die Montagezeit erheblich verkürzt. Das System richtet sich zudem selbst aus: Beim Zusammenschrauben der Module sorgt das Gewinde mit integriertem Klickmechanismus für eine perfekt ausgerichtete Instal-lation. Dank speziell entwickelter Wandhalterungen mit Klickfunktion ist die Montage kinderleicht. Der Blockierring an den Eurocone-Verbindungen sorgt für eine einfache und sichere Installation.
Der Henco Pro-Flow Manifold ist eine leichte Alternative zu traditionellen Messingverteilern. Das geringe Gewicht ist ein großer Vorteil für Lagerung, Transport und Einsatz auf der Baustelle – und zudem weniger diebstahlgefährdet. Synthetisches Material reduziert das Risiko von Kondensation, was in Kühl-wassersystemen und Klimadecken besonders wichtig ist. Außerdem verringert es die Gefahr von Kalkablagerungen und die glatte Innenfläche sorgt für einen besseren Durchfluss (und damit für mehr Sicherheit) des Trinkwassers.
Vielseitiges und modulares Design: Der Henco Pro-Flow Manifold ist in Ausführungen mit 2 oder 3 Abgängen erhältlich und kann problemlos auf bis zu 12 Kreise erweitert werden. Dies macht das System äußerst flexibel für verschiedene Anwendungen wie Trinkwasserinstallationen, Warm- und Kaltwasser,
hydronische Heizung und gekühltes Wasser mit Glykol. Die integrierten Kugelhähne sind mit farbcodier-ten Hebeln (rot, blau, grün und schwarz) ausgestattet, sodass die Kreise visuell klar unterscheidbar sind. Das sorgt für eine übersichtliche und sichere Installation und erleichtert die Wartung.
100 % belgische Qualität: Der Henco Pro-Flow Manifold wurde vollständig im belgischen Henco-Werk entwickelt und produziert. Früher wurden Messingverteiler zugekauft, doch jetzt hat Henco die volle Kontrolle über den Produktionsprozess und die Qualität. Das führt nicht nur zu kürzeren Lieferzeiten und geringeren Kosten, sondern auch zu einem großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit durch weniger Schwertransport und geringeren Rohstoffverbrauch.
Technische Merkmale:
· Geeignet für Trinkwasser, Heizungsanlagen und Kühlwassersysteme mit Glykol.
· Ausführungen: 2 oder 3 Abgänge, erweiterbar auf bis zu 12 Kreise.
· Zulauf in 20 mm und 26 mm – Henco-Innengewinde x Außengewinde.
· Maximale Betriebsparameter: Betriebsdruck bis 10 bar und Temperatur bis 95 °C.
· Kompatibel mit Henco-Mehrschichtrohren: geeignet für Press- und Push-Fit-Anwendungen.
· Verschiedene Gruppenanschlüsse in ¾”-Eurokonus: synthetische Schraub- und Presskupplung, Messing-Presskupplung, synthetische Steckkupplung.
· Vollständig für Trinkwasser nach KIWA-Normen zertifiziert.
KWD Fitting Report Europe – Update 11/2025
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Unser KWD Market Report “Fittings and Pipe Connections Europe” ist jetzt veröffentlicht. Der digitale KWD-Marktbericht enthält die Studie als PDF-Datei und alle Zahlen – einschließlich derUmfrageauswertung der am meisten verwendeten Fittings nach Verbindungstyp und Material – als Excel-Datei.
Auch das neue Update der KWD Fitting Studie soll wieder einen Überblick über die verschiedenen Verbindungstypen, Entwicklungen, Trends und Veränderungen seit unserer letzten Studie von 2022 geben. Im Hauptteil der KWD Fitting Studie schätzen wir den Verbrauch von Fittings nach Anwendungsbereich (Flächenheizung, Heizkörperanschluss, Sanitärinstallation) und Rohrmaterial für die EC19 Länder gemäß der Definition von Euroconstruct ein.
Inhalt des KWD Fitting Reports:
- Begriffe und Definitionen
- Grundlegende Fitting-Designs
- Umfrageergebnisse zu verwendeten Fittings nach Verbindungstyp und Material
- Geschätzter Verbrauch von Fittings nach Anwendung und Rohrmaterial
- Firmenprofile
Auswertung der Umfrage: Für diese Marktstudie haben wir erneut eine Umfrage gestartet, um zu ermitteln, welche Verbindungstypen pro Land in welchen Prozentsätzen verwendet werden und in welchem Verhältnis Kunststoff oder Metall als Materialien zum Einsatz kommen. Die Einladung zur Teilnahme an der Umfrage wurde an einen großen Kreis von Personen in Europa verschickt, die mit dem Fittingsmarkt vertraut sein dürften. Anschließend haben wir die Antworten nach Ländern sortiert und diejenigen ausgewertet, für die wir eine ausreichende Anzahl an Antworten erhalten hatten.
Wir können Ihnen daher jetzt in der KWD Fitting Studie Europa 2025 Informationen zur Verwendung von Fittings nach Verbindungstyp und Material in den folgenden Ländern liefern: Österreich, Belgien und Niederlande, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und Polen.
Überraschenderweise haben Pressfittings keinen so hohen Marktanteil, wie wir erwartet hätten. Was die Materialien angeht, war das Ergebnis jedoch wie erwartet: Metall hat einen höheren Marktanteil, aber Kunststoff behauptet sich gut. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in der aktuellen Studie.
Die Studie KWD Fitting Report Europe 2025 kostet 970,- Euro für unsere Abonnenten (1.200,- Euro zahlen alle anderen) plus MwSt. in Deutschland.
Weitere Informationen und Seitenbeispiele finden Sie auf unserer Internetseite: https://www.kwd-shk.de/market-reports/zu-fittings-heizungen-und-sanitaer/
Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen, bitte nutzen Sie dazu das Kontakformular.
KWD Market + Charts „Heating & Plumbing Pipes Europe 2025“ – Update jetzt erhältlich
KWD Market + Charts „Heating & Plumbing Pipes Europe 2025“ – Update jetzt erhältlich
Aufgrund diverser politischer Unsicherheiten hatten wir uns entschlossen, die KWD-Market+Charts Studie nicht wie gewohnt im Februar zu veröffentlichen, sondern bis zum Sommer zu warten und die Euroconstructdaten vom Juni 2026 als Basis für Neubauten und Modernisierung zu verwenden.
KWD-globalpipe, 25.04.2024. Wie immer haben wir auch für die jetzt vorliegende Studie den aktuellen und zukünftigen Rohrverbrauch im Euroconstruct-Gebiet auf Basis von statistischen Werten und Prognosen für Fertigstellungen und Modernisierungen im Wohn- und Nichtwohnungsbau abgeschätzt. Als Basis dazu diensten die Daten der Euroconstruct Sommerkonferenz 2025.
Der KWD Market + Charts Report „Heating & Plumbing Pipes Europe 2025“ schätzt die in den 19 Euroconstruct-Ländern in der Hausinstallation verwendeten Rohrmengen in Millionen Metern für die Jahre 20223 – 2027 ein. Wie immer sind die Rohrmengen nach Anwendungsbereichen und Rohrmaterialien aufgeschlüsselt.
Betrachtete Anwendungsbereiche in der Haustechnik:
- Flächenheizung und -kühlung (Fußboden, Decke und Wand)
- Radiatoranbindung
- Sanitärinstallationen

Dabei werden die folgenden Rohrmaterialien eingeschätzt:
- Metallrohre: Stahl und C-Stahl / Kupfer / Edelstahl
- Kunststoffrohre: PEX / PE-RT /
PP-R / PB - Mehrschichtverbundrohre (Multilayer): PEX oder PE-RT mit einer innenliegenden Aluminiumschicht
Die Volumenschätzungen basieren auf den zweimal jährlich vom Euroconstruct-Netzwerk veröffentlichten Neubau- und Modernisierungszahlen für den Wohnungs- und Nichtwohnungsbau, jeweils mit einem Dreijahrestrend. Die vorliegende Studie basiert auf den Zahlen der im Juni 2025 veröffentlichten Euroconstruct-Studie. Nach Angaben von Euroconstruct wird der anhaltende Rückgang im Wohnungsbau im Jahr 2025 kein nennenswertes Wachstum der Bautätigkeit zulassen, ab 2026 werden wieder Steigerungen erwartet. Die Studie stellt fest, dass die demografische Entwicklung und die steigenden Haushaltseinkommen dem europäischen Wohnungsbau in allen Ländern wieder etwas stärkere Impulse verleihen wird.
Dabei muss beachtet werden, dass diese Aussage sich auf die Gesamtheit aller 19 Länder bezieht, wenn man es im Einzelnen pro Land betrachtet, gibt es dennoch Unterschiede. Während im Neubausektor in 2025 für Norwegen, Österreich, Deutschland und Dänemark, Finnland und Frankreich Rückgänge von 14 – 20 % erwartet werden, so erwartet Schweden eine Steigerung von 21,3 % Spanien von 12,4 % und Irland von 9,1 %. Im Kapitel 2 der Studie wird ausführlich auf diese Entwicklung eingegangen.
Entwicklung der Rohrmaterialien nach Anwendungsbereich in Europa:
- Auch wenn PEX-Rohre europaweit betrachtet noch immer führend in der Flächenheizung sind, so hat PE-RT in den letzten massive aufgeholt. Im Vergleich zu allen anderen Rohrarten aber sind PEX und PE-RT führend in der Materialwahl für Flächenheizungsrohre.
- In der Radiatoranbindung liefern sich Kupfer und Multilayerrohre ebenfalls weiterhin ein Kopf-an-Kopf Rennen, wobei Multilayer einen leichten Vorsprung hat, den aber nicht ausbauen kann.
- In der Sanitärinstallation liegt Mulitlayer seit vielen Jahren weit vorne, mit großem Abstand gefolgt von Kupfer.
Crisis Calculator: Da die äußeren Einflüsse auf den Bau immer noch nicht abgeklungen sind, bieten wir wieder unseren bewährten Krisenrechner an. Mit ihm kann jeder die Prognosen für 2026 und 2027 individuell pro Land durch Eingabe einer prozentualen Veränderung verändern.
Der Preis der Studie bleibt für unsere Abonnenten bei 1.200,- €, für alle anderen bei 1.450,- € (in Deutschland zzgl. MwSt., im Ausland mit Vorkasse). Autoren sind wie immer Jutta Hix, Chefredakteurin des KWD-Informationsdienstes und Achim Seydel von Seydel Consulting. Bestellungen werden ab sofort per E-Mail oder ausgefülltem Bestellformular entgegengenommen. Die Studie ist nur in digitaler Form erhältlich.
GF Flow Building Solutions: Jahrzehntelange Zuverlässigkeit für Profis: 30 Jahre Uponor Quick & Easy
Jahrzehntelange Zuverlässigkeit für Profis: 30 Jahre Uponor Quick & Easy
Im Jahr 1994 setzte Uponor mit der Einführung des Quick & Easy-Systems einen Meilenstein in der SHK-Branche. Durch die Nutzung der einzigartigen aterialeigenschaften von PEX-a-Rohren gelang es, Rohrverbindungen zu schaffen, die stärker sind als das Rohr selbst – eine bahnbrechende Innovation für Installateure weltweit. Drei Jahrzehnte und über 500 Millionen verkaufte Fittings später bleibt Uponor Quick & Easy die bevorzugte Wahl von Fachleuten, die
Wert auf einfache Installation und außergewöhnliche Langlebigkeit legen.
1972 brachte Uponor (heute GF Building Flow Solutions) die weltweit ersten PEX-Rohre auf den Markt und revolutionierte damit die gesamte Branche. Das Kunststoffrohrsystem für Trinkwasser- und Heizungsinstallationen erfüllt alle Anforderungen an eine hygienische Installation. Die aus hochmolekularen Polyethylen-Kunststoff bestehenden Rohre geben weder Geschmack noch Geruch, Schwermetalle oder Substanzen an das Trinkwasser ab; das langlebige Material wird durch hohe Fließgeschwindigkeiten oder Wasser mit niedrigem pH-Wert nicht beeinträchtigt. Der Memoryeffekt und die große Rückstellkraft der Rohre bildet die Grundlage für die Verbindungstechnik Uponor Q&E (Quick & Easy), mit der Uponor 1994 einen neuen Standard für Rohrverbindungen setzte.
Innovative Verbindungstechnik mit minimalem Montageaufwand
Bei Uponor Quick & Easy ist der Name Programm, denn die Fittinge werden in nur drei einfachen Schritten mit dem Rohr verbunden. Das Rohrende und der aufgesteckte Q&E Sicherungsring wird aufgeweitet. Das aufgeweitete Rohr wird dann auf das Fittingende geschoben. Den letzten Schritt übernimmt das Material selbst; die Verbindung wird in Sekundenschnelle durch das Schrumpfen des Rohrs hergestellt. „Unsere Uponor Q&E Fittings benötigen für die Installation keinen Brenner, Kleber, Lötmittel, Flussmittel oder Lehren. Das einzigartige Formgedächtnis der Rohre bildet eine dichte Abdichtung um das Fitting und schafft so innerhalb von Sekunden eine starke, zuverlässige Verbindung“, erklärt Charlotta Persfell, Chief Marketing Officer, GF Building Flow Solutions. „Und das
mit minimalem Aufwand, was Installationszeit und -kosten spart.“
Die Kombination aus den einzigartigen Verbindungstechnologien und der bewährten Leistung der Uponor PEX-Rohre ist einer der Gründe für den weltweiten Erfolg des PEX-Rohrsystems. Charlotta Persfell sagt: „In Nordamerika ist Uponor als führendes Unternehmen für flexible Polymer-Rohrleitungslösungen mit dem branchenweit am meisten getesteten, gelisteten und nach Vorschriften zugelassenen PEX-Rohrleitungsprodukt auf dem Markt anerkannt. Basierend auf dem gleichen
Prinzip der PEX-Dehnungsverbindung wie Q&E, bietet das ProPEX®-Verbindungssystem gemäß der F1960-Norm Rohrverbindungen, auf die sich unsere Kunden seit Jahrzehnten verlassen.“
Kontinuierliche Produktentwicklung als Teil der Erfolgsgeschichte
Angetrieben durch das kontinuierliche Bestreben zur Innovation investiert GF Building Flow Solutions kontinuierlich in die Entwicklung seiner Lösungen und führt auf der Grundlage von Kundenfeedback und Marktanforderungen neue Funktionen und Verbesserungen ein. „Im Jahr 2023 haben wir das weltweit erste biobasierte PEX-Rohr1 auf den Markt gebracht und damit den CO2-Fussabdruck im Vergleich zu PEX-Rohren auf fossiler Basis um bis zu 90% reduziert“, sagt Charlotta Persfell. „Mit diesem Produkt haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht, um den aufkommenden Bedarf an nachhaltigem Bauen zu bedienen und unsere Kunden dabei zu unterstützen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, neue Standards zu setzen und ihre Umweltziele zu erreichen.“
Kundenzufriedenheit, die überzeugt – seit 30 Jahren
Mit über 500 Millionen verkauften Fittings gehört Uponor Quick & Easy zu den Systemen, auf das Profis setzen, wenn es um zuverlässige, einfach zu installierende und dauerhafte Rohrverbindungen geht. „Unsere Nähe zu den Fachpartnern und ihr praktisches Know-how sind zentrale Impulse für unsere Produktentwicklung. Das positive Feedback unserer Fachpartner bestätigt unser Engagement für Produkte, die eine effiziente, sichere und stressfreie Installation ermöglichen“, sagt Charlotta
Persfell.
Alberto Tejero von Istalaciones (Spanien) sagt: „Seit über 20 Jahren verlassen wir uns bei unseren Installationen auf das Quick & Easy-System. Die Schnelligkeit, auberkeit und Sicherheit des Systems – insbesondere im Vergleich zu unserer früheren Arbeit mit Kupfer – haben es zu unserer bevorzugten Wahl gemacht. Die Flexibilität der Rohre, zusammen mit einer großen Auswahl an Zubehör, ermöglicht es uns, auch an schwer zugänglichen Stellen zu arbeiten.“Sig. Halvorsen von Sandnes (Norwegen) sagt: „Wir vertrauen seit 1998 auf das Quick & Easy-System und haben es zunächst wegen seiner sicheren Verbindungstechnik im Vergleich zu den damals üblichen Schraubsystemen gewählt. Was uns besonders auffällt, ist die Zuverlässigkeit des Systems – Leckagen sind selten, und die Konstruktion macht eine fehlerhafte Installation nahezu unmöglich, was die Sicherheit bei jedem Projekt gewährleistet.”
Vorteile des Uponor Q&E-Systems auf einen Blick:
• Bewährte Qualität: Seit über 30 Jahren bekannt für Zuverlässigkeit und innovative Leistung
• Starke Verbindungen: Dauerhafte Dichtheit durch den Memory-Effekt der PE-Xa-Rohre
• Einfache Installation: Erheblich reduzierte Installationszeit und -kosten
• Langlebig: Kein Lochfraß, keine Ablagerungen oder Korrosion
• Benutzerfreundlich und sicher: Fehlerarmes, selbsterklärendes System, keine O-Ringe oder
andere bewegliche Teile, wodurch das Risiko von Leckagen reduziert wird, kein Lötzinn,
Brenner, Flussmittel oder Lösungsmittel für die Installation erforderlich
• Vielseitig: Geeignet für Wasser- und Heizungsinstallationen in Wohn-, Gewerbe- und
Industriegebäuden



Beulco: Neue EU-Trinkwasserrichtlinie – Herausforderungen und Chancen für Hersteller und Anwender
Neue EU-Trinkwasserrichtlinie und Material-Positivliste: Strengere Bleigrenzwerte und bleifreie Materialien – Herausforderungen und Chancen für Hersteller und Anwender
Die Europäische Kommission möchte weiterhin die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser unter Berücksichtigung der neuesten wissenschaftlichen Empfehlungen sicherstellen. Daher wurde die europäische Trinkwasserrichtlinie (TWR) 2020 überarbeitet. Die neue überarbeitete TWR 2020/2184 trat 2021 in Kraft und war bis zum 12. Januar 2023 in allen EU-Mitgliedstaaten verbindlich umzusetzen.
Die Aktualisierung der Trinkwasserrichtlinie fokussiert sich hauptsächlich auf Materialien, die mit Trinkwasser in Berührung kommen. Die Änderungen beziehen sich auf aktuelle Qualitätsstandards für mikrobiologische, chemische und Indikatorparameter ein. Darunter auch neue Anforderungen an die Bleikonzentration. Die zulässige Bleikonzentration wurde von derzeit 10 µg/l am Wasserhahn auf 5 µg/l gesenkt. Diese Parameter müssen bis Januar 2036 erfüllt sein. Deutschland hat sich dazu entschlossen, die neuen Parameter bereits in die Trinkwasserverordnung zu übernehmen, sodass die Werte ab 2028 Pflicht werden bzw. nur noch Bauteile, die mit Trinkwasser in Berührung kommen aus einem solchen Material verkauft und eingebaut werden dürfen.
Darüber hinaus hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) eine EU-Material-Positivliste erstellt. Diese Liste legt Hygieneanforderungen für wasserberührende Produkte wie Rohre und Armaturen fest und arbeitet in Verbindung mit Artikel 11 der Trinkwasserrichtlinie. Die Liste legt fest, welche Werkstoffe eingesetzt werden können.
Mit der Einführung der neuen EU-Material-Positivliste unternimmt die EU einen bedeutenden Schritt zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene. Diese Liste führt zahlreiche Materialien und Produkte für den Einsatz in Trinkwassersystemen auf und zielt darauf ab, die Wasserqualität und die Gesundheit der Verbraucher zu schützen.
Beide Regularien arbeiten zusammen, um den Bleigehalt in Werkstoffen und Trinkwasser zu reduzieren.
Was bedeutet das konkret für Inverkehrbringer und Kunden?

© BEULCO
BEULCO empfiehlt betroffenen Unternehmen, das Produktportfolio entsprechender Produkte bis Ende 2026 anzupassen. Dies ermöglicht eine fristgerechte Umstellung auf konforme Materialien und gibt ausreichend Spielraum, um bis 2028 konforme Produkte für die Installation anzubieten. Für viele Unternehmen bedeutet dies eine grundlegende Überarbeitung ihrer Produktpalette und Produktionsprozesse. Die Umstellung auf bleifreie Materialien wird nicht nur zur Einhaltung der Regelungen notwendig, sondern stellt die Inverkehrbringer auch zukunftssicher auf, insbesondere im Hinblick auf mögliche zukünftige Vorschriften, die Bleigrenzwerte und -massenanteile noch strenger beurteilen könnten.
Ab dem 01.01.2028 dürfen nur noch konforme Produkte in die Installationen eingebaut werden. Ab 2026 werden dann auch voraussichtlich neue Zulassungssiegel auf den Markt kommen, die die bereits bestehenden Siegel wie DVGW und KIWA ergänzen bzw. ablösen werden.
Im Rahmen dieser Entwicklungen hat BEULCO bereits vor über 10 Jahren begonnen, auf das bleifreie Material CW724R (Cuphin/ Ecobrass) umzusteigen und das Produktsortiment entsprechend umzustellen. 2026 wird das gesamte Portfolio an Produkten für den trinkwasserberührenden Bereich aus bleifreien Alternativen bestehen. Neben CW724R werden auch weitere bleifreie Legierungen und Alternativen getestet.
Die Umstellung auf bleifreie Materialien ist angesichts der strengeren EU-Regularien von größter Dringlichkeit. Unternehmen, die den neuen Grenzwerten nicht rechtzeitig gerecht werden, riskieren nicht nur erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen, sondern auch einen Wettbewerbsnachteil. Die Einhaltung der neuen Vorgaben erfordert eine frühzeitige Anpassung der Produktionsprozesse und eine strategische Neuausrichtung des Produktportfolios.
BEULCO informiert auf seiner Website umfangreich zu diesem Thema und steht sowohl Inverkehrbringern von bleihaltigen Produkten als auch den Anwendern mit Expertise zur Seite.
EU Gesetzgebung | Die Bedeutung für die bleiverarbeitende Industrie | BEULCO
REHAU: Universalrohr RAUTITAN flex green: Mehr als 90 Prozent CO2-Einsparung
Ökologisches Bauen wird immer häufiger zum Standard. Mit einem neuen Trinkwasser- und Heizungsrohr auf Basis nachwachsender, biozirkulärer Rohstoffe unterstützt REHAU Planer und Bauherren beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele.
RAUTITAN flex green ist ein Trinkwasser- und Heizungsrohr aus hochdruckvernetztem Polyethylen (PE-Xa). Das Besondere daran: Der Kunststoff wird aus nachwachsenden, bio-zirkulären Rohstoffen hergestellt. Zum Einsatz kommen beispielsweise pflanzliche Fette, die als Abfall- und Nebenprodukte in der Lebensmittelindustrie anfallen. Eine externe und unabhängige Zertifizierung durch ISCC Plus gewährleistet, dass der Anteil nachwachsender Rohstoffe entlang der Wertschöpfungskette transparent nachverfolgt werden kann. ISCC Plus (International Sustainability & Carbon Certification) ist ein globales Zertifizierungsprogramm und hat zum Ziel, nachhaltige Rohstoffketten zu etablieren.

Das verwendete Polyethylen besteht massenbilanziert zu 100 Prozent aus nachwachsenden, bio-zirkulären Rohstoffen. © REHAU
Das verwendete Polyethylen besteht massenbilanziert zu 100 Prozent aus nachwachsenden, bio-zirkulären Rohstoffen. Damit werden bei der Herstellung von RAUTITAN flex green im Vergleich zu marktüblichen PEX-Rohren auf fossiler Basis mehr als 90 Prozent CO2 eingespart.
Nachweislich nachhaltig, flexibel und zuverlässig wie bisher: Das neue RAUTITAN flex green verfügt über dieselben Vorteile wie das bewährte RAUTITAN flex. Es ist hygieneoptimiert für die Trinkwasserinstallation. Die glatten Innenwände und die hohe Dichtigkeit der totraumfreien Verbindungstechnik verhindern wirksam Verkeimungen. Insbesondere bei kleinen Abmessungen besteht nur eine geringe Knickgefahr. Trotzdem ist das Rohr flexibel und kann auch bei niedrigen Temperaturen ohne Werkzeug einfach über den Daumen gebogen werden. Das nachhaltige Kunststoffrohr schafft mit Fittings und Schiebehülsen eine dauerhaft dichte Verb indung. Das Rohr selbst ist das Dichtmittel, ohne O-Ring und ohne händische Markierungen.
RAUTITAN flex green entspricht der DIN EN ISO 15875 und ist sauerstoffdicht nach DIN 4726. Es ist universell einsetzbar für die Trinkwasser- und Heizungsinstallation und kompatibel mit dem REHAU RAUTITAN System aus Rohren, Fittings, Schiebehülsen und Werkzeugen.
REHAU unterstützt Architekten, Planer und Bauherren auf dem Weg zu einer erfolgreichen nachhaltigen Gebäudezertifizierung nach DGNB oder QNG.
REHAU Industries SE & Co. KG, Erlangen /DEU, www.rehau.com.
SANHA Wandheizmodul spielt spezifische Vorteile aus

© Sanha
Wandheizungen gehören zu den effizientesten Arten der Wärmeübertragung. Als Flächenheizung eignen sie sich ausgesprochen gut für die Kombination mit z. B. Wärmepumpen. Die Wandheizmodule von SANHA bieten im Gegensatz zu vergleichbaren Systemen den Vorteil, dass sie sowohl im Niedertemperaturbereich als auch bis 60 °C Wärme bereitstellen können. Zudem ist die Anbringung deutlich einfacher.
Ein Altbau im Essener Süden wird momentan mit Wandheizmodulen ausgestattet. Hier zeigt sich beispielhaft, wie unsere Systeme ihre Vorteile ausspielen und eine energetische Sanierung auf höchstem Niveau technologieneutral unterstützen.

© Sanha
Das Gebäude Baujahr 1977 wird momentan umfassend energetisch saniert. Dazu zählen eine effiziente Fassadendämmung ebenso wie eine moderne Heizungsanlage auf Basis einer Erdgas-Brennwertheizung. Insgesamt sind zwei Etagen mit fünf Zimmern (eins unten, vier oben) zu beheizen. Die berechnete Heizlast der oberen Etage (85 m²) liegt bei rund 2,5 kW (bei angenommenen 30 K zur Außentemperatur), die mit Wandheizmodulen optimal bereitgestellt werden, während das Erdgeschoss mittels einer Fußbodenheizung mit Wärme versorgt wird.
Der Bauherr entschied sich in erster Linie aufgrund der hohen Flexibilität für die SANHA®-Wandheizmodule. Die maximale Heizleistung beträgt bis zu 210 W/m² und liegt damit höher als bei vergleichbaren Produkten. Dadurch können Wandheizmodule in der Übergangszeit sehr effizient im Niedertemperaturbereich gefahren werden und dennoch an besonders kalten Tagen die hohen möglichen Vorlauftemperaturen der Erdgasheizung nutzen.
Ein weiterer Grund, warum die Wahl des Bauherrn auf die SANHA®-Wandheizmodule fiel, war die leichte Anbringung: mittels einer Montageschiene und Dübeln können sie deutlich einfacher installiert werden als etwa eine Fußbodenheizung; ein arbeitsintensives Aufreißen des Fußbodens mit anschließendem Neuaufbau, Trocknungszeiten des Estrichs usw. entfallen – ein klarer Vorteil.
Hinzu kam die Tatsache, dass sowohl die Wandheizmodule als auch die Fußbodenheizung keinerlei Konvektion und Staubaufwirbelung erzeugen: „Als Allergiker war dieser Aspekt für mich sehr wichtig,“ so der Bauherr. Im oberen Geschoss, dass an heißen Tagen besonders der Sonne ausgesetzt ist, kann durch die Wandheizmodule bei Bedarf auch gekühlt werden. Dies trifft insbesondere auf ein Studio mit hohen Decken zu.
Taupunktunterschreitung und Vorbeugung gegen Schimmel
Auch bei der Vorbeugung gegen Schimmel an den Wänden macht eine Wandheizung Sinn. Schimmel entsteht, wenn Wasserdampf aus der Luft an kälteren Gegenständen kondensiert, also der Taupunkt (bzw. die Taupunkttemperatur) unterschritten ist. Auch die Art der Lüftung spielt eine Rolle: Es ist besser, mehrmals am Tag kräftig durchzulüften, als dauerhaft das Fenster zu kippen. Herkömmliche Konvektionsheizungen können den Feuchtigkeitsausfall bzw. die Kondensation nicht in jeder Situation verhindern, da sich die warme Luft an der Zimmerdecke sammelt und nach der Abkühlung nach unten sinkt – und an den kühleren Stellen der Wand idealen Nährboden für Schimmel bieten kann.

@ Sanha
Wandheizung arbeitet nach dem Prinzip der Sonne
Eine Wandheizung hingegen erwärmt nicht in erster Linie die Luft, sondern durch Wärmestrahlung – ähnlich der Sonne – Gegenstände und Menschen. Dies wird nicht nur als sehr angenehm empfunden, sondern sorgt gleichzeitig für eine niedrigere Luftfeuchtigkeit. Hinzu kommt, dass eine solche Flächenheizung keine Zugerscheinungen und keine Staubaufwirbelungen bewirkt. Konventionelle Radiatoren führen hingegen zu den beschriebenen Luftbewegungen, die durch unterschiedlich kalte und warme Schichten entstehen. Für einen idealen Schutz gegen Schimmelbildung ist ein Betrieb bei einer Mindesttemperatur von 16 °C sinnvoll (klimatische Rahmenbedingungen Mitteleuropa; der Taupunkt kann sich unter sehr kalten oder sehr trockenen Klimabedingungen verschieben).
Raumheizung und Raumkühlung
Mit dem Wandheizungsmodul stellt SANHA® ein System zur Raumheizung sowie Raumkühlung (Raumentwärmung) bereit, das sich insbesondere durch außergewöhnlichen Wohnkomfort, sehr einfache Montage, deutlich bessere Energieeffizienz aufgrund niedrigerer mittlerer Raumtemperatur und besonders gesundheitsfreundliche Eigenschaften auszeichnet. Dieses System eignet sich hervorragend sowohl für Neubauten als auch für die Sanierung von Bestandsbauten.
Wandheizungsmodule werden fix und fertig mit direkt überstreichbarer bzw. tapezierbarer Oberfläche ausgeliefert. Das SANHA®-Wandheizungsmodul ist ein Fertigelement, welches ähnlich wie ein Plattenheizkörper montiert wird. Es besteht aus einem verzinkten Stahlblechrahmen, in dem ein Mehrschicht-Verbundrohr (PE-RT/AL/PE-RT) eingelegt und mit einem speziellen Heizmörtel umschlossen wird. Das Element ist mit Kartonpapier ummantelt. Die maximale Heizleistung beträgt bis zu 210 W/m² und liegt damit höher als bei vergleichbaren Produkten.
Hinweise zu Lagerung und Transport
Die SANHA®-Wandheizungsmodule sind auf der Baustelle ähnlich wie Trockenbauplatten zu behandeln, also insbesondere vor Nässe zu schützen. Die Module dürfen nicht auf den Anschlussleitungen abgesetzt werden. Die Module werden auf Paletten angeliefert. Beim Transport einzelner Module ist ein Durchbiegen zu vermeiden. Sie sind deshalb in Hochkantlage zu transportieren. An jedem Modul befindet sind eine Banderole mit entsprechenden Hinweisen. Diese Banderole ist bei der Montage zu entfernen.
Kontakt: www.sanha.com
HeatExpo – Neues europäisches Messeformat – Klein aber Fein!
Neue Europäische Messeplattform HEATEXPO: für nachhaltige und klimaneutrale Wärme- und Kälteversorgung der Zukunft / mit „Wärmewende“ als übergreifendem Thema
Mit konsequentem Fokus auf den Wärmesektor präsentierte die HEATEXPO Messe in Dortmund vom 21. – 23. November 2023 ein 360 Grad Umfeld
mit innovativen Technologien, neuen Produkten und Dienstleistungen für nachhaltige und innovative Wärmelösungen. Der Fokus lag auf Nah- & Fernwärme, Gas und Strom sowie Wärme- und Kältenetzen.
Die ausstellenden Unternehmen kamen aus den Bereichen Rohrsysteme, Anlagenbau, Geräteher-stellung, Technologie, Projektentwicklung, Infrastruktur, Dienstleistung und Beratung. Bei der Premiere der neuen Messe waren rund 100 Aussteller vor Ort, Unternehmen aus zwölf Ländern mit ihren Lösun-gen und Technologien – darunter aus Schweden, Finnland, Italien, Belgien und den Niederlanden, Österreich oder den USA.
Vor allem für kommunale Entscheider ist die Umstellung auf erneuerbare Wärme und Kälte sowie der Aus- und Umbau der Wärmenetze von entscheidender Bedeutung. Insofern ist es nicht überra-schend, dass der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) als ideeller Träger und der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und die A
rbeitsgemeinschaft für spar-same Energie- und Wasserverwendung (ASEW) als fachliche Partner der Premiere mit dabei sind.
Es war vor allem eine ungewohnt kleine aber sympathische Messe: Eine Messehalle, viele kleine Messestände, überall wurden intensive Gespräche geführt und das Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops etc. wurde recht gut angenommen.
Es gab ein erstes vorsichtig positives Echo der Aussteller, das Thema ist und bleibt die nächsten Jahre spannend. Die Messe Dortmund hat auf jeden
Fall schon mal den Termin für nächstes Jahr bekanntgegeben: 26. – 28. Nov. 2024. Die ausstellenden Unternehmen können sich bereits anmelden.

Alle Fotos: HIX Publishing, Jutta Hix
Kontakt: HeatExpo, Messe Dortmund /DEU, www.heat-expo.de.


