WRW, Westfälische Rohrwerke: Multilayer Rohrproduktion von Anfang an!

WRW aus Ahlen, Westfalen: Die Pioniere in der Herstellung des überlappt-verschweißten Mehrschichtverbundrohres stellen die Weichen auf Zukunft.

In 2004 wurde die Westfälische Rohrwerke GmbH in Ahlen von Gerhard Auental und Edmund Pilarski gegründet. Aber gleich bei der Gründung flossen in das Unternehmen 21 Jahre Erfahrung in der Produktion von Multilayerrohren ein und zwar durch die im Jahr 1983 begonnene Umsetzung des Patentes zur Serienfertigung überlappt geschweißter Mehrschichtverbundrohre.

WRW ist ein typisch westfälisches Unternehmen. Ahlen liegt in Westfalen und genauer gesagt im Münsterland. Wenn man wie ich sehr oft mit Rheinländern zu tun hat, dann fällt sofort auf, dass der Westfale im Gegensatz zu den lockeren Rheinländern eher reserviert und zurückhaltend ist. Es gibt auch den Ausdruck des „sturen Westfalen“. Aber gerade diese sehr bodenständigen Eigenschaften könnten den Münsterländern eine gute wirtschaftliche Entwicklung beschert haben: Das Münsterland ist das Zuhause vieler Weltmarktführer. Auf fast 6.000 Quadratkilometern Fläche hat sich aber eine betont mittelständisch strukturierte Wirtschaft entwickelt. Die Arbeitslosenquote im Münsterland liegt immer unter dem Bundesdurchschnitt (Quelle: www.muensterland-wirtschaft.de).

Herr De Bortoli
Herr De Bortoli

Und auch WRW wächst stetig und mit der Erhöhung des Produktionsaustoßes ist auch die Mitarbeiterzahl auf inzwischen 50 gestiegen, bei geringer Fluktuation. Um ein weiteres konstantes Wachstum realisieren zu können, hat man bei WRW in 2011 die Weichen auf Zukunft gestellt. So ist Herr De Bortoli als kaufmännischer Leiter nach kurzem Zwischenstopp bei Novelis zu WRW zurückgekehrt und ist jetzt auch in die Unternehmensleitung eingebunden.

Die Produktionsmenge hat laut WRW bereits in 2011 die 30 Millionen Meter überschritten und liegt laut KWD Recherchen auf Platz 7 der TOP 10 Hersteller von Multilayerrohren in Europa. In 2012 sind mehr als 35 Millionen Meter das Ziel. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen ist Forschungs- und Entwicklungsarbeit ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens. „Als Anbieter eines hochwertigen Produktes sehen wir uns nicht nur als Spezialisten in der Produktion. Das Rohr ist dann erfolgreich, wenn es im System mit den Verbindungsteilen seine Aufgaben dauerhaft erfüllt. Deshalb bieten wir den Kunden neben dem Produkt auch einen ganzen Pool an Beratungsleistungen.“ stellt Herr Gerhard Auental, Geschäftsführer, fest.

Die WRW Entwicklungsschritte seit 2007 sind:

  • 2007: Erstes Mehrschichtverbundrohr mit CE-ETA-Zulassung und Erweiterung der Dimensionen um 40 – 50 – 63 und 75 mm
  • 2008: Bau einer neuen Produktionshalle und Verwaltung wird fertig gestellt
  • 2009: Erstes überlappt verschweißtes Mehrschichtverbundrohr wird mit Lasertechnik in Serie gefertigt
  • 2010: Zertifizierung nach DIN ISO 9001
  • 2011: TÜV Zertifizierung „Made in Germany“

WRW ist reiner OEM Produzent. Auch wenn wir im KWD bezüglich der Schwierigkeiten von Hewing ein mögliches Aus der OEM Rohrproduzenten erwogen haben, gibt es auch positive Beispiele. Neben Jansen aus der Schweiz, der ebenfalls kürzlich darauf hingewiesen hatte, dass OEM Rohrhersteller Zukunft haben können, fühlt sich auch WRW in dieser Nische sehr wohl! Den Unterschied zu großen OEM Herstellern wie z.B. Hewing sieht Herr De Bortoli in der Flexibilität von WRW: „Wir können schnell und gezielt auf Kundenanfragen reagieren und haben so über viele Jahre konstante Partnerschaften aufgebaut.“

Kontakt: WRW, Westfälische Rohrwerke GmbH, D-59227 Ahlen, info@wrw-ahlen.de, www.wrw-ahlen.de