WRW erhält Wirtschaftspreis der Stadt Ahlen

Loyalität und Innovation als Grundlage des Erfolgs! Die Pioniere in der Herstellung des überlappt-verschweißten Mehrschichtverbundrohres feiern die vor 8 Jahren getroffene Entscheidung, die Zukunft selber in die Hand zu nehmen.

Loyalität bedeutet Zuverlässigkeit, Redlichkeit, Konstanz und Treue. Die Gründer von WRW, Gerhard Auenthal, Edmund Pilarski und Horst Aschentrup, haben Loyalität zum Standort Ahlen, zu Ihren Mitarbeitern und zum Mehrschichtverbundrohr bewiesen. Der Erfolg ist heute deutlich sichtbar: Ein wachsendes Wirtschaftsunternehmen, engagierte Mitarbeiter, eine moderne Produktionshalle und in 2012 etwa 40 Million Meter produziertes PE-RT / Aluminium Multilayerrohr. Damit liegt WRW in 2012 weltweit auf Platz 5, der Exportanteil liegt bei 70 – 80%.

Der Bürgermeister der Stadt Ahlen, Benedikt Ruhmöller, überreicht das Ahlener Mammut!  v.l.n.r.: Präsident der IHK Dr. Benedikt Hüffner, Horst Aschentrup, Edmund Pilarski und Gerhard Auenthal, Bürgermeister Benedit Ruhmöller, stellv. Landrätin Susanne Festge, Vorsitzender pro Ahlen e.V. Peter Schmidt und Geschäftsführer der WFG Ahlen mbH Jörg Stegemann. (Foto: WRW)
Der Bürgermeister der Stadt Ahlen, Benedikt Ruhmöller, überreicht das Ahlener Mammut! v.l.n.r.: Präsident der IHK Dr. Benedikt Hüffner, Horst Aschentrup, Edmund Pilarski und Gerhard Auenthal, Bürgermeister Benedit Ruhmöller, stellv. Landrätin Susanne Festge, Vorsitzender pro Ahlen e.V. Peter Schmidt und Geschäftsführer der WFG Ahlen mbH Jörg Stegemann. (Foto: WRW)

Ob das die drei Herren vor 8 Jahren so erwartet hatten? Die Entscheidung, eine eigene Firma zu gründen, war zunächst nicht freiwillig getroffen worden. Aber nachdem der finnische Eigentümer des Unternehmens, in dem die drei Herren und viele der heutigen Mitarbeiter fast 20 Jahre gearbeitet und das Mehrschichtverbundrohr entwickelt und produziert hatten, seinen Standort nach Thüringen verlagerte, fiel die Entscheidung. Ein Konzept wurde entwickelt, Banken überzeugt, eine Halle gefunden, ein Unternehmensberater engagiert und vieles andere in den Entscheidungs- und Finanzierungsprozess miteinbezogen. Der private Einsatz war hoch, die Nerven schon mal am Flattern.

Die Ziele bei der Gründung waren: Die besten Rohre herzustellen und möglichst alle Mitarbeiter, die durch die Verlagerung arbeitslos geworden waren, wieder einzustellen. Und mit rasanter Geschwindigkeit hat das Führungstrio den Aufbau des Unternehmens vorangetrieben, das verdeutlichen auch viele Berichte in zurückliegenden KWD-Ausgaben:

  • Juni 2005: „Ohne Kompromisse entstand eine Produktion, die in allen Bereichen einen und in jedem Unternehmensbereich optimal auf die Innovationsmöglichkeiten der Zukunft vorbereitet ist. Kompetenz bedeutet bei WRW Innovation, keine Fluktuation […] Bei WRW kann der Kunde auf eine hohe Kompetenz in der Rohrherstellung ebenso vertrauen, wie auf die schnelle und unkomplizierte Prüfung und Umsetzung von Produktideen.“

    Foto: WRW
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  • September 2006: „Die WRW melden die Aufstellung der zweiten Produktionslinie für die Herstellung von Mehrschichtverbundrohren. Damit liegt das Unternehmen schon deutlich über der Zielplanung für das zweite Geschäftsjahr. […] Die Auftragslage hat sich besser entwickelt als geplant. Schon jetzt kann der Kunde im Nennweitenbereich von 16 bis 32 mm unter 13 Standardabmessungen und verschiedenen Materialien wählen.“
  • November 2007: „Als innovativer Hersteller hat sich WRW mittlerweile internationaletabliert. Der erste Teil des Geschäftsplans ist umgesetzt: Neuaufbau der Rohrproduktion, unabhängig und aus eigenen Mitteln heraus. […] Mit der Entwicklung der Rohrdimension 11,6 x 1,5 mm gerade 2 Jahre nach Gründung war ein deutliches Zeichen gesetzt worden, der Kundenstamm entsprechend ausgeweitet. Heute stehen drei Extrusionslinien in der viel zu kleinen Produktionshalle. Die dritte Anlage ist ausgelegt von Nennweiten bis zu 75 mm Außendurchmesser. […] Im Dez.  2007 soll die Produktion in die neue Halle umgezogen werden. Zur Ausweitung der Kapazitäten ist eine weitere Anlage konzipiert, die in der neuen Halle aufgestellt werden soll. Außerden sind die Weichen zu einem neuen System für die Qualitätssicherung und Labortechnik gelegt.“

    Foto: WRW
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  • Juni 2008: „WRW feiert ein besonderes Jubiläum: 25 Jahre währt die Zusammenarbeit eines Teams, das in dieser Art einmalig sein dürfte, denn vor 25 Jahren begann die Geschichte des überlappt verschweißten Mehrschichtverbundrohres! Das Team, das heute die Führung von WRW bildet, hat dieses Rohr vom Patent bis zur Serienreife geführt und ist bis heute technisch führend auf diesem Gebiet“.

Während der Feierstunde und der Überreichung des Wirtschaftspreises der Stadt Ahlen 2012, dem Ahlener Mammut, zollten viele Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Anerkennung. Gerhard Auenthal, Edmund Pilarski und Horst Aschentrup ließen sich feiern, zollten aber immer wieder auch ihren Mitarbeitern Anerkennung, ohne die sie das nicht geschafft hätten.

Bei den Westfälischen Rohrwerken aber bleibt es spannend. Man will sich nicht auf Erfolgen ausruhen sondern arbeitet bereits an neuen Anwendungen. Und auch in der Führungsriege erweitert man sich um weitere, jüngere Mitarbeiter.

Und somit möchten wir vom KWD-Team auch einfach nur sagen:

„Herzlichen Glückwunsch und auf viele neue Entwicklungen und Erfolge!“

Contact: WRW, D-59227 Ahlen, www.wrw-ahlen.de, www.ahlen.de/wirtschaft/wirtschaftspreis-2012/