Neues Flächenheizrohr von IVT für das Objektgeschäft

Der neue Rohrtyp aus dem selbstvernetzenden Werkstoff PE-MD S ist spannungsarm, was der Verarbeiter vor allem bei der Verlegung merkt. Beim Betrieb mit Heizwasser wird der Vernetzungsprozess des Polyethylenrohres aktiviert.

Foto: IVT
Foto: IVT

Das neue Flächenheizrohr aus PE-MD S lässt sich besonders leicht verlegen. Der Vorteil dieser Eigenschaft zeigt sich für den Verarbeiter vor allem bei kleinen Verlegeradien und bei der Verlegung in sehr kleinen Räumen. Möglich wird diese Arbeitserleichterung durch ein spezielles Fertigungsverfahren: In der Produktion wird der Rohrwerkstoff so eingestellt, dass die Vernetzung des Polyethylenrohres erst dann erfolgt, wenn das Rohr von Heizwasser durchströmt wird. Für den Einkäufer im SHK-Handwerk bietet IVT mit diesem neuen Rohrtyp eine Alternative für den preissensiblen Objektbereich.

Der Rohrwerkstoff PE-MD S beginnt sich selbst zu vernetzen, sobald die Flächenheizung in Betrieb gesetzt wird. Nach etwa 250 Betriebsstunden bei 40 °C Heizwassertemperatur ist ein Vernetzungsgrad von 65 % erreicht. Damit weist das Prineto PE-MD S Flächenheizrohr die Qualität und Haltbarkeit eines werkseitig vernetzten Rohres auf. Nebenbei spart dies im Sinne einer nachhaltigen Herstellung auch Energie im Produktionsprozess.

Foto: IVT
Foto: IVT

Wie für das bestehende Sortiment an Prineto-Heizrohren werden auch für den Rohrtyp PE-MD S die bewährten Schiebehülsen-Fittings verwendet. Das neue PE-MD S-Rohr ist für eine maximale Betriebstemperatur bis 50 °C und einen maximalen Betriebsdruck von 4 bar einsetzbar. Die Herstellung des sauerstoffdichten Heizrohres orientiert sich an den Normen DIN 4724 sowie DIN 16894 und entspricht der Anwendungsklasse 4 nach DIN 4724. Geliefert wird das hellgraue Flächenheizrohr PE-MD S in den Dimensionen 17 x 2,0 und 20 x 2,0 mm.

Quelle: www.ivt-rohr.de