Handwerk: Keine Krise bei Sanitär Heizung Klima

[inspic=391,left,,125]„Das Handwerk für Sanitär, Heizung und Klima ist weitgehend unbeschadet durch das Krisenjahr 2009 gekommen.“ Diese Bilanz zog Manfred Stather, Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Die 50.000 Unternehmen des installierenden Gewerbes mussten 2009 nur einen leichten Umsatzrückgang von 1,1 Prozent auf 26,5 Milliarden Euro verschmerzen. „Nach der deutlichen Umsatzsteigerung im Jahr 2008 stabilisierte unser Handwerk seinen Umsatz im schlimmsten Krisenjahr der Nachkriegszeit auf relativ hohem Niveau“, urteilte Stather. Die mit 50.000 Handwerksbetrieben größte Gruppe des installierenden Gewerbes profitierte von einer stabilen Nachfrage in den drei Geschäftsfeldern Bad, Heizung und Kundendienst. Den Hauptanteil der Kunden stellten die privaten Haushalte. Zwischen 60 und 75 Prozent des Jahresumsatzes haben die SHK-Betriebe 2009 je nach Betriebsgröße durch Leistungen für private Investoren und Hauseigentümer erwirtschaftet. Die Beschäftigtenzahl blieb im SHK-Handwerk mit 271.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konstant. Den Hauptgrund für die stabile Marktsituation sieht der Zentralverband in einer Rückbesinnung der Bürger auf Wohnimmobilien als sicheres Investment. Darüber hinaus habe das Geschäft mit Energiedienstleistungen angezogen. Nach den Erhebungen des Zentralverbandes hätten im vergangenen Jahr 4.000 geschulte Fachbetriebe mit dem standardisierten Heizungs-Check zur Ermittlung des energetischen Zustandes von Heizungsanlagen mehr als zehn Prozent der Heizkesselverkäufe angestoßen. Der Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf 2010 fällt im SHKHandwerk dementsprechend optimistisch aus.

Kontakt: info@zentralverband-shk.de, www.wasserwaermeluft.de.