Geberit: Erste Informationen zum 1. Quartal 2020

Die Geberit Gruppe erzielte im ersten Quartal 2020 ein solides Nettoumsatzwachstum. Der währungsbereinigte Nettoumsatz stieg um 1,5%. In Schweizer Franken wurde ein Rückgang von 3,9% verzeichnet. Die COVID-19-Pandemie begann sich in einigen Märkten ab der zweiten Märzhälfte negativ auszuwirken.

Der Nettoumsatz der Geberit Gruppe ging im ersten Quartal 2020 um 3,9% auf CHF 798 Mio. zurück. Darin enthalten sind negative Währungseffekte in der Höhe von CHF 45 Millionen. Trotz des negativen Einflusses von COVID-19 ab der zweiten Märzhälfte, wurde in Lokalwährungen ein Anstieg von 1,5% verzeichnet.

Der währungsbereinigte Nettoumsatz wuchs in Europa um 2,7% und in Amerika um 0,8%. Dagegen ging er in der Region Nahost/Afrika um 15,3% und in der Region Fernost/Pazifik um 21,6% zurück. Bei den Produktbereichen stieg der Nettoumsatz in Lokalwährungen bei den Installations-und Spülsystemen um 2,2% und bei den Rohrleitungssystemen um 2,3%, währenddem er sich bei den Badezimmersystemen leicht um 0,2% reduzierte.

Die Bauindustrie in Europa ist seit Mitte März durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie negativ beeinflusst. In mehreren Ländern – derzeit in Italien, Frankreich, Österreich, Grossbritannien und Spanien – wurden Baustellen stillgelegt und in ganz Europa sind die Ausstellungsräume weitgehend geschlossen. Die Lieferkette bei Geberit ist intakt. Aufgrund der volatilen und unsicheren Situation ist es derzeit nicht möglich, einen Ausblick für die Bauindustrie zu geben. Aufgrund des starken Fundaments und der sehr soliden Bilanz wird Geberit jedoch die strategischen und die operativen Prioritäten unverändert weiterverfolgen. Es sollen keine Kompromisse in Bezug auf die bestehenden Stärken des Unternehmens eingegangen und keine Massnahmen ergriffen werden, die der aktuellen Positionierung oder dem künftigen Potenzial schaden würden, zum Beispiel durch die Reduzierung der F&E-Anstrengungen und -Budgets. Das Management ist überzeugt, dass Geberit für die aktuellen und kommenden Herausforderungen gut gerüstet und positioniert ist, um gestärkt aus dieser durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten, globalen Wirtschaftskrise, hervorzugehen.