Fritz Kirchner sen., langjähriger Gesellschafter und GF von Fränkische und Regiolux gestorben

In über 40 Jahren hat Fritz Kirchner senior als langjähriger Gesellschafter und Geschäftsführer der Fränkischen Rohrwerke und Regiolux der Entwicklung der Unternehmensgruppe in der Nachkriegszeit, zusammen mit seiner Mutter, Dr. Auguste Kirchner, entscheidende Impulse zum Wachstum gegeben. Er legte damit die Grundsteine für die heutige Bedeutung und Marktpositionierung der beiden Firmen. Nach längerer Krankheit ist Diplom-Kaufmann Fritz Kirchner am 15. Mai im Alter von 82 Jahren gestorben.
[inspic=249,right,,120]Im Jahr 1925 wurde er als Sohn des Inhabers der damaligen Fränkischen Isolier- und Metallwarenwerke, Dipl.-Ing. Otto Kirchner und dessen Ehefrau Dr. Auguste Kirchner in Unfinden/Königsberg (Bayern) geboren. Als 25-Jähriger trat Fritz Kirchner 1950 in das Unternehmen ein und bewies von Anfang an Weitsicht und unternehmerisches Talent. Kirchner traf Entscheidungen, die die Weichen für den weiteren Erfolg und den Aufstieg der Fränkischen Rohrwerke gestellt haben – so zum Beispiel die Entwicklung und Produktion des Kunststoffrohres zu forcieren, zum damaligen Zeitpunkt absolutes Neuland für den Betrieb. Die Führungsrolle von Fränkische in verschiedenen Marktsegmenten wie auch die Stellung als einer der heute bedeutendsten Rohrhersteller Europas gründet auf der Entwicklung des Kunststoff-Wellrohres, das 1959 weltweit erstmals endlos in Königsberg produziert wurde.
1952 gründete er gemeinsam mit seiner Mutter, Dr. Auguste Kirchner, das Schwesterunternehmen Regiolux Fränkische Leuchten GmbH und trug auch hier maßgeblich zur positiven Geschäftsentwicklung bei. Im Jahr 1959 wurde er zum Geschäftsführer bei Regiolux ernannt, 1970 wurde er zusammen mit seinem Bruder Hermann Kirchner zu weiteren Geschäftsführern bei Fränkische bestellt. Elf Jahre später schied er als Geschäftsführer bei den Fränkischen Rohrwerken aus und widmete sich von da an bis 1998 ausschließlich der Leitung der Firma Regiolux. + + + Fritz Kirchner engagierte sich jedoch nicht nur für die beiden Unternehmen, sondern war auch als Mitglied des Vorstandes des Fachverbandes Elektrorohr im Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI), als Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt, im Außenwirtschaftsausschuss der IHK, in der Vorstandschaft des Bayerischen Roten Kreuzes sowie im Gesellschaftsrat der Universität Würzburg aktiv. Darüber hinaus war er im Berufsschulausschuss und in verschiedenen Funktionen in der Kreisgruppe Hofheim des BJV tätig und unterstützte großzügig caritative Einrichtun-gen. + + + Mit der Verleihung der Ehrenplakette würdigte die Stadt Königsberg seine wirtschaftlichen und humanitären Verdienste. Mit den Angehörigen trauern auch Belegschaft und Betriebsrat beider Firmen um eine Unternehmerpersönlichkeit, die mit Ihrer Natürlichkeit, Sachkompetenz, Liebe zur Natur und musischen Begabung, und ihrer humorvollen und offenen Art, bei allen Mitarbeitern von Fränkische und Regiolux, die ihn kannten, einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Kontakt: www.fraenkische.de.