EVEU: Kritik am „Einfrieren“ der KfW-Fördermittel durch Bundesregierung

[inspic=359,left,,110]Der Europäische Verband der Energie- und Umweltschutzberater (EVEU) kritisiert den Stopp der Förderprogramme für Gebäudesanierung der Kreditanstalt für Wiederaufbau und fordert von der Bundesregierung eine sofortige Freigabe der Finanzmittel und die Wiederaufnahme der Förderprogramme. „Die Förderprogramme der KfW leisten einen wichtigen Beitrag zur energetischen Gebäudesanierung und damit zur nachhaltigen Reduktion des CO2-Ausstosses in Deutschland“, sagt EVEU Geschäftsführer Franz Sedlmeier. Wie bekannt wurde, hat die Staatsbank KfW die Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren vorläufig gestoppt. Das bestätigte das zuständige Bundesbauministerium am Donnerstag vergangener Woche. Hintergrund für den ungewöhnlichen Schritt ist der bislang vom Parlament noch nicht verabschiedete Bundeshaushalt für das Jahr 2010. Die energetische Sanierung des Gebäudebestands zählt zu den zentralen Herausforderungen des Klimaschutzes in Deutschland. Neben der Verbesserung des Klimaschutzes seien die Förderprogramme auch für das heimische Handwerk von Bedeutung. „Eine Verunsicherung der Bürger führt schlagartig zu Auftragsrückgängen bei kleinen und mittelständischen Handwerksbetrieben“, befürchtet Franz Sedlmeier. 2009 betrug die Förderung durch die KfW rund 8,7 Milliarden Euro. Der EVEU fordert deshalb nun rasches Handeln von Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) und den verantwortlichen Haushaltspolitikern im Ministerium und im Bundestag.

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