Energieforschung: Rückblick, Vorschau, Gesetzesänderungen

Das BMWi hat im letzten Jahr mehr als 200 neue Projekte aus Forschung, Entwicklung und Demonstration innovativer Energieeffizienztechnologien gefördert. Insgesamt investierte das Ministerium 230 Millionen Euro in die Energieforschung. Trotz schwieriger Wirtschaftslage wird das Volumen in 2009 weiter aufgestockt. Das BMU steigerte 2008 das Fördervolumen um 50 Prozent auf 150 Millionen Euro. Photovoltaik und Windenergie stellten hierbei die Schwerpunkte.

[inspic=303,left,fullscreen,250]Die Förderpolitik des BMWi konzentriert sich vor allem auf „Energieeffizienztechnologien in Industrie und Gewerbe“, „Moderne Kraftwerkstechnologien einschließlich CO2-Abtrennung und Speicherung“, „Brennstoffzellen/Wasserstoff“ sowie „Energieoptimiertes Bauen“. Mit zusätzlichen 15 Millionen Euro wird das Wirtschaftsministerium diese und weitere innovative Energieeffizienztechnologien in 2009 fördern. Weiterhin wird das 5. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovation und neue Energietechnologien“ bis zum 31. Dezember 2010 verlängert.
Das neue Jahr startet außerdem mit einigen Rechtsänderungen: Ab dem 2. Quartal werden die Kraftwerksdaten bei der Strombörse veröffentlicht sowie die Stromrechnungen informativer und übersichtlicher gestaltet. Die novellierte Heizkostenverordnung sorgt dafür, dass der Verbraucher seine Heizkostenrechnung durch sein Verbrauchsverhalten stärker beeinflussen kann. Mit dem novellierten Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz wird die Förderung der kombinierten Nutzung von Strom und Wärme weiter ausgebaut. Weitere Gesetzesänderungen betreffen die Anreizregulierung der Netzentgelte, das EEG, das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz sowie das Energieleitungsausbaugesetz.

Quelle: www.bine.info