Bundesverdienstkreuz für Manfred Roth , Ministerpräsident Roland Koch überreichte die Auszeichnung

[inspic=172,left,,0]Dautphetal. Hessens Ministerpräsident Roland Koch überreichte am 27. November 2007 das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland an Manfred Roth für sein vielfaches ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement. Der Jahresempfang der Industrie- und Handelskammern Dillenburg und Wetzlar in der Dillenburger Stadthalle, an dem rund 500 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft teilnahmen, bot den Rah-men für die Ehrung. Manfred Roth erhalte die Auszeichnung nicht für seine unternehmerische Leistung, die Firma Roth vom kleinen Handwerksbetrieb zur weltweit tätigen Unternehmensgruppe aufgebaut zu haben.
„Dafür entlohnt Sie der Markt“, stellte Ministerpräsident Koch gleich am Anfang klar. Manfred Roth werde geehrt für seine langjährigen ehrenamtlichen und gesellschaftlichen Engagements.
„Für Manfred Roth endet unternehmerische Verantwortung nicht am Werkstor“, führte Roland Koch aus.

Als Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Dillenburg habe er sich viele Jahre für die Belange der Wirtschaft eingesetzt. Er habe die Weichen für die bevorstehende Fusion der IHK-Bezirke Dillen-burg und Wetzlar gestellt. Er ist heute Ehrenpräsident der Kammer Dillenburg. Eine wichtige Aufgabe habe er ebenfalls als Handelsrichter am Marburger Landgericht übernommen.
[inspic=135,right,fullscreen,250] „Manfred Roth widmet sich insbesondere der Aus- und Weiterbildung in den eigenen Unternehmen, in den regionalen Schulen und Hochschulen“, führte Roland Koch aus. Er unterstütze die Philipps-Universität in Marburg, indem das Haus Roth eng mit den Wirtschaftswissenschaften und der Chemie kooperieren würde. Er ist Mitglied des Kuratoriums des Universitätsbundes.
Der Ministerpräsident fuhr fort: „Manfred Roth setzt sich auch für soziale Einrichtungen in den Regionen seiner Unternehmen ein.“ Beispielsweise unterstütze Roth die „Hinterländer Werkstätten“, eine Einrich-tung für geistig und körperlich Behinderte und versorge sie mit Aufträgen. Ähnliche Einrichtungen würden auch in der Region Bischofswerda gefördert. Kulturelle Einrichtungen fördere Roth zum Beispiel dadurch, dass die anspruchsvollen „Eckelshausener Musiktage“ im Roth Atrium stattfinden würden oder, dass Roth die Fußbodenheizung für die Frauenkirche in Dresden gestiftet habe.
„Das Land lebt davon, dass Leute den Mut haben, sich nach vorn zu stellen“, führte der Ministerpräsi-dent aus.
Manfred Roth erklärte: „Die übernommenen Aufgaben waren für mich nie Pflicht, sondern immer nur Erfüllung.
Der engagierte und innovative Einsatz meiner Mitarbeiter bietet mir die Grundlage für mein Arbeiten.“
Damit gab Manfred Roth seine Auszeichnung an seine Mitarbeiter weiter.
Manfred Roth – ein Portrait
Seit 1969 steht Manfred Roth an der Spitze der erfolgreichen weltweit tätigen Unternehmensgruppe Roth Industries mit über 1.100 Mitarbeitern. Aufgrund einer schweren Erkrankung seines Vaters trat er bereits 1961 in das Unternehmen ein.
„Ich musste die Entscheidung treffen, ob ich die Firma erhalte oder aufgebe. Ich habe mich für Ersteres entschieden und die Firma parallel zu meinem Volks- und Betriebswirtschaftsstudium an der Philipps-Universität in Marburg weitergeführt“, erzählt Manfred Roth. Nach dem Tod seines Vaters 1969 wurde er alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der Roth Industries. Sehr froh ist er, dass seine drei Kinder Anne-Kathrin Roth, Christin Roth-Jäger und Claus-Hinrich Roth Gesellschafter des Unterneh-mens geworden sind und sich zur Fortführung des mittelständischen Familienunternehmens bekennen.

Information: Roth Werke GmbH, 35232 Dautphetal
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