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Neues BVF-Infoblatt veröffentlicht: Tipps zur Kosteneinsparung durch effizientes Heizen mit einer Fußbodenheizung

Die Heizkosten machen einen beachtlichen Anteil der jährlichen Betriebskosten eines Gebäudes aus. Kein Wunder, dass Nutzer versuchen, die Heizkosten zu reduzieren. Angefangen mit Modernisierungsmaßnahmen, wie Gebäudedämmung, bis zur Installation moderner Heiztechnik.

KWD-SHK, im November 2022. Bei der Reduzierung der Heizkosten spielen die Fußbodenheizung und ihre Optimierung eine wesentliche Rolle, da es sich um ein Niedertemperatursystem als Wärmeverteilsystem handelt. Sie ermöglicht ein behagliches Raumklima und führt gleichzeitig zu geringeren Heizkosten im Vergleich zu anderen Wärmeverteilsystemen, da die Vorlauftemperatur deutlich niedriger ist. Der BVF möchte Nutzern von Fußbodenheizungen mit einem neuen Infoblatt die wichtigsten Informationen für die Bewertung der Situation sowie sinnvolle Maßnahmen an die Hand geben.

 

Eine Fußbodenheizung überzeugt durch ihre extreme Langlebigkeit. Werden die Rohre mit einer Lebensdauer von mindestens 50 Jahren nicht beschädigt, gibt es keine Abnutzungserscheinungen. Durch das richtige Nutzerverhalten sowie den Einbau moderner, nachrüstbarer Regelungstechnik können auch bei älteren Systemen Energiekosten eingespart werden. Ein weiterer Vorteil von Fußbodenheizungen ist die Kombinierbarkeit mit allen regenerativen Wärmeerzeugern, wie etwa Wärmepumpen, solarthermischen Anlagen und Photovoltaik-Systemen.

Welche Möglichkeiten Nutzer von Fußbodenheizungen, um Energie zu sparen, führt ein neues Infoblatt des Bundesverbands für Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. aus. Das Infoblatt reiht sich damit in die in den letzten Jahren erschienenen, praxisorientierten Hilfen des BVF ein. Bisher wurden bereits Tipps zur Modernisierung bestehender Fußbodenheizungen sowie elektrischer Fußbodenheizungen sowie Tipps zur Nachrüstung von Deckensystemen herausgegeben.

Auf 4 Seiten zeigt der BVF, wie man mit wenigen Maßnahmen das Heizsystem effizienter betreiben und somit Energie sparen kann. Kurz gefasst werden die folgenden Aspekte beleuchtet:

  • Jährliche Wartung mit möglichen Maßnahmen
  • Selbst-Monitoring des Energieverbrauchs
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs
  • Einbau und Aktualisierung von Regelungstechnik zur Einzelraumregelung

Auch das richtige Lüftungsverhalten spielt eine wichtige Rolle im Rahmen der Möglichkeiten zur Kosteneinsparung und abschließend zeigt das Infoblatt, welche Hilfen der Verband über das Infoblatt hinaus zur Steigerung der Effizienz der Fußbodenheizung geben kann. Das Infoblatt steht auf flaechenheizung.de zum Download zur Verfügung.

Mit Hilfe des neuen Infoblatts ‚Tipps zur Kosteneinsparung durch effizientes Heizen mit einer Fußbodenheizung‘ zeigt der BVF, wie mit neuer Regelungstechnik, Anpassung der Heizkurve und Heizgrenztemperatur sowie einem hydraulischen Abgleich die optimale und damit effiziente Funktion der Fußbodenheizung für die nächsten Jahrzehnte gesichert werden kann und dabei Einsparpotentiale von bis zu 20% an Heizkosten möglich sind.

Kontakt: Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V., Dortmund /DEU, www.flaechenheizung.de

Infoblatt Energiespartipps zum Download:
https://www.flaechenheizung.de/download/tipps-zur-kosteneinsparung-durch-effizientes-heizen-mit-einer-fussbodenheizung/

ISH 2023 sieht sich mit einigen Absagen konfrontiert, so sagten u.a. VIEGA u. UPONOR ab

17.11.2022

KWD-SHK, 17.11.2022. Nach der digitalen Ausgabe in 2021 soll die ISH 2023 wieder live stattfinden, allerdings mit einer ergänzenden digitalen Plattform. Dennoch haben sich einige Aussteller entschieden, an der nächsten Ausgabe der ISH nicht teilzunehmen.

Hier einige Begründungen von Unternehmen die nicht an der ISH 2023 teilnehmen wollen:

„Uponor wird künftig neue Wege bei der Kundenansprache beschreiten, um auf die veränderten Kundenbedürfnisse einzugehen. Deshalb hat sich das Unternehmenentschieden, nicht an der ISH 2023 teilzunehmen.“, teilt Udo Strache, Director Marketing DACH & Benelux, mit. „Getrieben durch die COVID-19-Pandemie sowie die derzeitige Marktsituation haben sich Art und Weise, wie Informationen kommuniziert und weitergegeben werden, erheblich verändert. Fachmessen spielen als Informationsquellen für die Kunden von Uponor eine geringere Rolle als noch vor einigen Jahren. In diesem Zuge überarbeitet Uponor seinen Marketing- und Kommunikationsmix für 2023. Das Unternehmen plant mehrere sowohl digitale als auch physische Touchpoints, um Kunden ganzjährlich mit seinen Innovationen zu begeistern. (www.uponor.com)

„Die Viega Geschäftsführung hat entschieden, die Teilnahme an der Weltleitmesse ISH im März 2023 abzusagen. Diese Absage ist wohl überlegt und ausgerichtet an wesentlichen Meilensteinen im kommenden Jahr. Die Entscheidung ist mit den Eigentümern abgestimmt. Mit Blick auf die eigenen Kunden wird sich Viega 2023 auf das Seminarcenter Viega World konzentrieren, das im Januar 2023 feierlich eröffnet wird. In der Viega World wird mit neuen, am Kunden ausgerichteten Formaten und Konzeptendie Viega Produktwelt und das Angebot an Qualität, Service und Lösungen auf moderne Art und Weise präsentiert.“, so eine Sprecherin des Unternehmens. (www.viega.de)

Zehnder, Raumklimaspezialist, spart sich 2023 die ISH und legt stattdessen seinen Fokus auf die Kundenansprache für sein neues „Center of Climate“ sowie individuelle Vertriebsaktionen. Das mit einem Investitionsvolumen von mehr als 20 Mio. Euro realisierte „Center of Climate“ soll 2023 am deutschen

Firmenstandort in Lahr eröffnet werden. Es versteht sich dabei als zukünftiger Kommunikationsmittelpunkt für Kunden und Mitarbeitende, und als Zentrum für gesundes Raumklima für Zehnder Deutschland, aber auch für die europäischen Partnermärkte. (www.zehnder-systems.de)

KEUCO, der Komplettanbieter für hochwertige Badausstattung, sagt nun auch die Teilnahme an der ISH 2023 ab. Stattdessen sollen Veranstaltungen und Marken-Events die Produkteinführungen von morgen flankieren. Bereits in den letzten zwei Jahren habe Keuco jenseits des ISHZ Einführungs-Rhythmus die intensivstenProdukteinführungen der Geschichte durchgeführt. (www.keuco.com)

Dornbracht, der Armaturenhersteller aus Iserlohn, hat ebefalls mitgeteilt, dass sie auf die Teilnahme an der ISH 2023 mit ihren Marken Alape und Dornbracht verzichtet. Begründet wird es durch die aktuellen Herausforderungen in der Sanitärindustrie mit rückläufiger Frequenz in den Bad-Ausstellungen, begrenzten Kapazitäten im Handwerk und allgemeiner Investitionszurückhaltung. (www.dornbracht.com).

Stefan Seitz, Leiter Brand Management ISH, über die Aktualität des anstehenden, internationalen Branchentreffpunkts, zu den Erwartungen an die Messe, aber auch zu den Absagen aus der Branche:

In 2022 starteten viele verwandte Branchen wieder mit Messepräsentationen und zeigten damit, wie wichtig und notwendig der persönliche Austausch nach wie vor ist. Die ISH, die führende Innovationsschau für Wasser, Wärme und Luft, geht im März 2023 wieder an den Start.

Die letzte reguläre ISH fand 2019 statt. Seitdem hat sich viel verändert. Das betrifft sowohl die Dynamik der Branche als auch das Marketinginstrument Messe. Corona, geopolitische Entwicklungen und die sich teilweise eintrübenden Konjunkturprognosen in Teilmärkten der ISH haben dazu geführt, dass die Teilnahmeentscheidung, sowohl bei den Besuchenden als auch bei den Ausstellenden, sehr viel kurzfristiger fällt. Aus diesem Grund sind die Planungsarbeiten immer noch im Gange und es kommen täglich neue Anfragen hinzu.

Eine weitere Folge ist, dass einzelne Aussteller sich kurzfristig entscheiden, von ihrer Teilnahme an der ISH zurückzutreten. Dies ist leider aktuell der Fall, allerdings nur im Bereich Water und mehrheitlich bei nationalen Herstellern. Als Grund nennen die Firmen hauptsächlich die sinkende Investitionsbereitschaft im Sanitärmarkt, die gestiegenen Energiepreise und die allgemeine weltpolitische Lage. Dennoch unterstreichen alle weiterhin die Bedeutung der ISH als Leitmesse für die Branche und, dass ihnen die Entscheidungen sehr schwergefallen sind. Diese Entwicklung ist natürlich sehr bedauerlich.

Glücklicherweise ist die Mehrzahl der führenden Firmen in allen Bereichen der ISH weiterhin präsent. Aktuell haben bereits 1.250 Unternehmen ihren Vertrag unterzeichnet. Dies entspricht 70% im Vergleich zu 2019. Hinzu kommen noch 320 Firmen die aktuell einen Platzierungsvorschlag vorliegen haben oder in den nächsten Tagen einen erhalten. Deshalb ist es aktuell schwer abzuschätzen, zu welcher finalen Zahl wir kommen.

Zur letzten ISH 2021 ist die Branche rein digital zusammengekommen. Das war eine wertvolle Erfahrung, hat aber auch gezeigt, dass die persönliche Begegnung unverzichtbar ist. Die Messe Frankfurt hat mittlerweile viele verschiedene Veranstaltungsformate erprobt. Das Learning daraus ist, dass digitale Angebote eine perfekte Ergänzung für die physische Veranstaltung sind. Deshalb begleiten wir die ISH 2023 in Frankfurt mit einer digitalen Plattform. Parallel zum Branchentreffpunkt in Frankfurt stellen wir die ISH Digital Extension bereit. Sie bleibt dann noch eine Woche länger bis zum 24. März 2023 nutzbar. Dadurch können alle die Zeit auf der Messe optimal nutzen und beispielsweise im Nachgang verpasste Programmpunkte ansehen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit zielgerichtet Kontakt aufzunehmen. Über KI-gestütztes Matchmaking lassen sich passende Geschäftspartner finden, um mit ihnen auf der Messe oder digital in Kontakt zu treten. “

Einen tagesaktuellen Einblick über alle Aussteller, die dabei sind, gibt der ISH Contactor auf www.ish.messefrankfurt.com/contactor.

Kontakt: Redaktion KWD-SHK, Dipl.-Ing. Jutta Hix – Chefredakteurin, hix@kwd-online.de
ISH 2023, Messe Frankfurt, ish.messefrankfurt.com.

Aliaxis entwickelt Abflusswasser-Wärmerückgewinnungseinheit zur Reduzierung des Energieberbrauchs

Angesichts steigender Energiepreise sind nachhaltige Heizungslösungen für Haushalte unerlässlich, um die Energiekosten zu senken. Die neueste Produktentwicklung von Aliaxis, die Abflusswasser-Wärmerückgewinnungseinheit (Drain Water Heat Recovery Unit), ist eine Lösung zur Senkung des Energieverbrauchs im Haushalt.

Die Abflusswasser-Wärmerückgewinnungseinheit von Aliaxis heizt kaltes Wasser vor indem es die Wärme des warmen Abflusswassers auffängt, das normalerweise direkt in das Abwassernetz geleitet wird (Wärmetauscher). Das Gerät arbeitet ohne zusätzliche Energie durch ein passives System, das die Schwerkraft nutzt. Es gibt keine langfristigen technischen Ausfälle, es ist keine Wartung erforderlich und die Einheit muss nicht demontiert werden, wenn die Duschleitung gereinigt werden muss. Der Wärmetauscher besteht aus doppellagigen Kupferrohren, die einen wirksamen Schutz gegen die Vermischung des Abwassers mit dem sauberen Wasser gewährleisten.

Etwa 50 % der in Wohnhäusern verbrauchten Energie wird für die Erwärmung des Brauchwassers im Badezimmer verbraucht. „Dieses System ist sowohl für die Umwelt als auch für die Endverbraucher vorteilhaft. Der Energieverbrauch für Warmwasser sinkt um bis zu 20 %, damit armortisiert sich das Gerät in durchschnittlich sieben Jahren.“ sagt Benoît Fabre, der die Geschäfte von Aliaxis Frankreich leitet.

Aliaxis ist der erste Hersteller, der die Abflusswasser-Wärmerückgewinnungseinheit im industriellen Maßstab in Europa anbietet. Das Produkt ist derzeit in Frankreich erhältlich. Es soll auch in Kürze in Spanien und im Vereinigten Königreich erhältlich sein.

Kontakt: www.aliaxis.com

REHAUs flüsterleises Schallschutzrohrsystem RAUPIANO PLUS feiert 25. Geburtstag!

Leiser als ein Flüstern: Ein Rehau Klassiker wird 25! Das Schallschutzrohrsystem RAUPIANO PLUS überzeugt dank seiner patentierten körperschalldämmenden Stützbefestigung mit Schallpegeln von nur 17 dB(A) und liegt damit weit unter den geforderten Werten der VDI 4100 Schallschutz-Richtlinie.

KWD-SHK, 10.10.2022.

Der Schallpegel von nur 17 dB(A)* ist leiser als ein Flüstern und funktioniert nur deshalb so gut, weil alle Komponenten – die Rohre, die Formteile und die Befestigungstechnik – optimal ineinandergreifen. Beispielsweise minimiert die patentierte hochdämpfende Schellenbefestigung, bestehend aus einer Stütz- und Fixierschelle, die Körperschallübertragung auf die Installationswand deutlich. Dies sorgt für noch mehr kostbare Ruhe – damals wie heute.

RAUPIANO PLUS bietet mit einer Vielzahl an speziell entwickelten Lösungen einen optimalen Brandschutz und ein hohes Maß an Sicherheit. Spezielle Brandmanschetten schließen im Brandfall hermetisch ab und verhindern damit durch feuerwiderständige, raumabschließende Wände und Decken das Durchschlagen von Rauch und Feuer: Intumeszenzmaterial schäumt auf, verschließt den „Durchbruch“ und bildet einen rauch- und feuerdichten Verschluss. Die aufeinander abgestimmten Komponenten stellen die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen sicher.

Als schnell montierte, kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Brandmanschetten hat REHAU platzsparende und schallentkoppelnde Brandschutzbänder im Lieferprogramm. Sie besitzen die Feuerwiderstandsklasse R 120 sowie die allgemeine Bauartgenehmigung und sind von DN 32 bis DN 110 in der Länge des jeweiligen Rohrdurchmessers vorkonfektioniert. Eingebaut werden sie flächenbündig an der Deckenunterseite. Für die werkzeuglose Montage vor Ort ist eine Person ausreichend – Brandschutzband einfach um das Rohr legen und zukleben, ohne Bohren und Dübeln.

RAUPIANO PLUS glänzt außerdem mit kurzer Verlegezeit. Durch angeformte Steckmuffenverbindungen und Passlängen kann bis zu 30 Prozent Zeit eingespart werden. Die neuen Rohrskalierungen erleichtern dabei die Montage.

Die Rohre (RAUPIANO und RAUTITAN) lassen sich dank geprüfter Nullabstände auf kleinstmöglicher Fläche verlegen und sparen somit Platz – und vor allem bei Großprojekten im späteren Verkauf der Wohneinheit bares Geld.

 

Uponor PEX-Rohre feiern 50-jähriges Jubiläum

1972 brachte Uponor die weltweit ersten PEX-Rohre auf den Markt und revolutionierte damit die gesamte Branche. In den vergangenen fünf Jahrzehnten haben die Rohre unter Beweis gestellt, wie robust und flexibel sie sind. Sie sind am Markt nicht mehr wegzudenken – und Ausgangspunkt für weitere, nachhaltige Innovationen.

  • 1972 stellt Uponor vernetzte Polyethylenrohre vor
  • PEX-Rohre sind langlebig, robust sowie einfach in Installation und Handhabung
  • 2022 kommen die ersten biobasierten PEX-Rohre von Uponor auf den Mark

Im September 1972 brachte Uponor (ehemals Wirsbo) als erster Hersteller weltweit vernetzte Polyethylenrohre (PEX) auf den Markt –ein Wendepunkt für die gesamte Branche. In den vergangenen 50 Jahren hat sich das langlebige und korrosionsbeständige Material als extrem flexibel und vielseitig erwiesen: Es hält Temperaturen von bis zu 95 °C stand und eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen. Zuerst für Fußbodenheizungen verwendet, kommen die Rohre heute hauptsächlich für die Flächenheizung und -kühlung, für die Trinkwasserinstallation sowie Heizkörperanbindungen zum Einsatz.

Vielseitiger und leicht zu installierender Industriestandard

Die Flexibilität des Materials macht die Installation besonders einfach: Die Rohre werden auf großen Rollen oder in Kartons geliefert und können vor Ort nach Bedarf zugeschnitten werden. Neben der physischen Belastbarkeit und den hervorragenden hygienischen Eigenschaften, überzeugen die PEX-Rohre auch mit ihrem Rückstellvermögen, dem so genannten „Memory-Effekt“. Er ermöglicht eine schnelle und sichere Verbindung mit dem 1994 eingeführten Fittingsystem Uponor Q&E: Einmal für die Fittings aufgeweitet, stellen sich die Rohre nach kurzer Zeit in ihre Ursprungsform zurück.

„Unsere PEX-Rohre waren in den 1970er Jahren bahnbrechend und schreiben seither eine Erfolgsgeschichte“, sagt Udo Strache, Director Marketing DACH & Benelux bei Uponor. „Sie haben einen Standard in der Branche geschaffen und diese über Jahrzehnte geprägt. Mit mehr als sechs Milliarden Metern PEX-Rohren weltweit für die Trinkwasserinstallation sowie für Heizen/Kühlen-Anwendungen hat Uponor einen Rekord aufgestellt, der unerreicht bleiben dürfte.“

Kontinuierliche Innovation: PEX Pipes Blue

50 Jahre nach Markteinführung sind die PEX-Rohre von Uponor ein echter Beschleuniger für nachhaltige Innovationen. Mitte dieses Jahres brachte Uponor PEX Pipes Blue auf den Markt, die weltweit ersten biobasierten PEX-Rohre mit ISCC-Zertifizierung auf der Basis des Massenbilanzansatzes. Die Rohre zeichnen sich durch einen um bis zu 90 Prozent reduzierten CO2-Fußabdruck im Vergleich zu PEX-Rohren aus fossilen Rohstoffen aus – und weisen dieselbe hervorragende Leistung, dieselben Produkteigenschaften und dieselbe Qualität auf. Dank des reduzierten CO2-Fußabdrucks machen die Uponor PEX Pipes Blue Bauprojekte nachhaltiger.

 

Über Uponor

Uponor ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen, in denen Wasser in Gebäuden und Infrastrukturen bewegt wird. Im Bewusstsein seiner Verantwortung auch für künftige Generationen denkt das Unternehmen die lebenswichtige Ressource Wasser neu: mit sicheren Systemen für die hygienische Trinkwasserversorgung, für energieeffizientes Heizen und Kühlen sowie für eine zuverlässige Infrastruktur. Mit Leidenschaft für Innovation und der Verpflichtung zu Nachhaltigkeit entwickelt Uponor neue Technologien und zukunftsfähige Lösungen. Damit schafft das Unternehmen Vertrauen – und verbessert die Lebensqualität der Menschen. Uponor beschäftigt rund 3.900 Mitarbeiter in 26 Ländern in Europa und Nordamerika. 2021 hat der Konzern einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Konzernzentrale befindet sich in Finnland. Das Unternehmen ist börsennotiert an der Nasdaq, Helsinki.
www.uponor.de

KWD Fitting Report Europe 2022 bestätigt: Der Pressfitting ist in Europa Fitting Nr. 1

Der Pressfitting ist in vielen europäischen Länder der Fitting mit den höchsten Verkaufszahlen. Diese sind in den letzten Jahren auch kontinuierlich gestiegen und wir erwarten auch in den nächsten Jahren eine weitere Zunahme.

KWD-SHK, 20.09.2022. In der Radiatoranbindung und der Sanitärinstallation ist der Pressfitting „Stand der Technik“. Damit kann der Handwerker einfach und schnell eine feste Rohrverbindung herstellen.

Die Vorteile der Pressfittings sind bekannt: Die Installation ist schneller im Vergleich zu den traditionellen Methoden wie Schweißen oder Schrauben, das verkürzt die Verlegezeiten und damit die Kosten. Da beim Verpressen keine Gasflaschen oder Schweißgeräte benötigt werden gibt es auch keine Brandgefahr. Der fachgerecht verpresste Pressfitting gibt einen festen und sicheren Halt, viele Hersteller haben in den Fittings eine „unverpresst – undicht“ Funktion, die unkorrekt oder nicht verpresste Fittings noch vor der Druckprobe anzeigt.
Im Gegensatz dazu muss man die durchaus vorhandenen Kosten für Fittings und Presswerkzeug sehen, außerdem benötigen die Pressgeräte besonders bei großen Rohrdurchmessern Platz zum Ansetzen und sie müssen regelmäßig gewartet werden um eine sichere Pressverbindung zu erreichen.

In unserem KWD Fitting Report Europe 2021/2022 haben wir eine Umfrage abgebildet die für 12 europäische Länder zeigt, Welche Fittingtypen in Prozent verwendet werden. In der Grafik ist zu sehen, wie hoch der Anteil der Pressfittings. Vier Länder liegen dabei über 70 Prozent, das sind Österreich, Niederlande und Belgien und Deutschland.

Der KWD Fitting Report Europe schätzt die Menge der auf dem europäischen Markt verwendeten Fittings ein. Desweiteren finden sich in der Studie Grundlagenkapitel in denen die verschiedenen Fittingkonstruktionen erklärt werden. Es wird aufgezeigt für welche Einsatzgebiete und Rohrmaterialien sie verwendet werden können.

Auch in den vergangenen Jahren gab es neue oder weiterführende Fittingentwicklungen, ohne dass dabei bewährte Fittings ersetzt wurden. Dabei ist die Frage nach Metall oder Kunststoff als Fittingmaterial oft nicht mehr ein entscheidendes Kriterium, vielmehr werden intelligente Lösungen für die jeweiligen Anwendungsbereiche gesucht, oft als Verbundkonstruktionen aus Metall und Kunststoff.

Der Grund für die aktualisierte Ausgabe der Fittingstudie sind die deutlich höheren Verbrauchsmengen bei Fittings im Vergleich zur letzten Ausgabe der Studie. Dies liegt zum einen daran, dass die Schätzungen von Euroconstruct für die Neubauzahlen nun höher liegen als die zunächst deutlich negativeren Schätzungen aufgrund des Corona-Schocks im Marktbericht von Anfang 2020. Darüber hinaus haben wir aufgrund des stetig wachsenden Anteils von Modernisierungen diese in unseren Umrechnungen deutlich stärker berücksichtigt. Denn bei Modernisierungen werden deutlich mehr Fittings pro Meter Rohr verbraucht als bei Neubauten.

Das vorliegende Update des KWD-Fitting Reports basiert auf der Armaturenstudie 2021. Neu sind vor allem die Verbrauchszahlen von Armaturen für die Jahre 2020 – 2024, die auf Basis neuer Marktdaten erstellt wurden. Käufer des KWD-Fitting Reports 2021 erhalten daher einen Rabatt von 30%!

Der KWD Fitting Report Europe 2021/2022 kostet weiterhin 970,- Euro für unsere Abonnenten (zzgl. MwSt. in Deutschland, Vorkasse im Ausland) und ist nur in digitaler Form erhältlich. Sowohl die Fitting-Verbrauchszahlen 2020-2024 als auch die Liste der in Europa verfügbaren Armaturen gibt es separat als Excel-Liste.

Für weitere Infos: https://www.kwd-shk.de/market-reports/zu-fittings-heizungen-und-sanitaer/

ZEWOTHERM: 20 Jahre – von Fußbodenheizungen zu ganzheitlichen Wärmesystemen

Von Anfang an hat Zewotherm zielstrebig auf komplette Lösungen gesetzt: „Vor 20 Jahren haben wir die Chance ergriffen – damals mit einem zugegebenermaßen sehr überschaubaren Sortiment – um uns auf dem Markt zu etablieren.“, sagt Andreas Ziegler.

KWD-SHK, 22.09.2022. Zewotherm feiert 20 rasante Jahre. Dabei trugen neben Mut viele andere Faktoren zum Wachstum des Unternehmens bei. Großartige Mitarbeiter, verlässliche Partnerschaften mit Lieferanten und Kooperationspartnern sowie eine enge Kundenbindung. „Aber eines zählte auch dazu: eine Riesenportion Glück. Denn nicht alles liegt in unserer Hand – und wir tun gut daran, uns dessen bewusst zu werden“. So formulieren es Silke und Andreas Ziegler, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer von Zewotherm.

 

 

Meilensteine

  • 2002: Gründung als „Systemanbieter für Fußbodenheizung“. Start mit 2 Mitarbeitern in Büro-WG.
  • 2004: Ausbau Sortiment Flächenheizung, Aufstockung auf 4 Mitarbeiter, Baubeginn Verwaltung.
  • 2006 – 2009: Bauabschnitt 2 mit Produktions- und Lagerhalle, Ausbau Verwaltung, Aufstockung auf 30 Mitarbeiter.
  • 2010: Ausbau der Lagerkapazität, 100 Mitarbeiter. Sortimentserweiterung durch Aufnahme von regenerativen Energieerzeugern, Fokus auf ganzheitliche Energie- und Wärmesysteme.
  • 2011: Messepremiere, Erreich en der 3-Millionen-Marke an ausgelieferten Flächenheizsystemen, Team wächst auf 140 Mitarbeiter, Anbieter für Komplettlösungen für erneuerbare Energien, Einstieg in die Rohrfertigung mit Unatherm.
  • 2012: Einweihung des 4.000 m² großen Neubau-Gebäudekomplexes mit Verwaltung, Schulungs- / Ausstellungsraum sowie Lager & Logistik, Wohnraumlüftung ZEWO Air wird ins Sortiment genommen, Verkauf von Wärmepumpen startet. Aufnahme in den Bundesverband Wohnraumlüftung e.V.
  • 2015: Implementierung eine Montageservice für großflächige FBH-Verlegung oder für Auftragsspitzen beim Fachhandwerk.
  • 2017: Sortimentskomplementierung für die dezentrale Wohnraumlüftung, Neuaufnahme der dezentralen Wohnungsstationen ZEWO Loft, Erweiterung des Werkskundendienstes der regenerativen Energie sowie Ausweitung des Montageservice für die Flächenheizung., Anstieg auf 200 Mitarbeiter.
  • 2018: Eröffnung des Zewotherm Systemhaus in Poing/München für Information und Schulung.
    Fertigstellung der An- und Umbaumaßnahmen in Rem agen, neue Lager- und Logistikkapazitäten, Schulungs- und Verwaltungsräume kommen dazu.
  • 2019: Gründung der ZW Logistics, erneute Erweiterung des Standort Remagens für das Logistikzentrum. Erhöhung von Umfang und Leistung der Zewotherm Photovoltaikanlage zur Energiegewinnung für die Betriebs- und Produktionsgebäude und Elektrofahrzeuge.
  • 2020: Im Februar Übernahme der Geschäfte der EHT Siegmund aus Bad Honnef im Bereich proKlima, das weltweit patentierte Multifunktionssystem wird nun als neues ZEWO MultiFloor vertrieben. Im März wird die ZW Plan gegründet, ein erfahrenes Team berät und plant komplexe Bauvorhaben, hilft bei der Planung energetischer Sanierungen und erarbeitet fundierte
  •  Energie- und Wärmekonzepte. Im Juni folgt die Gründung der Zewotherm B.V. um die steigenden Nachfrage in den Niederlanden und Belgien bearbeiten zu können. Und im Oktober geht die DigiCademy online, eine Ergänzung zu den Live-Schulungen in München und Remagen.
  • 2021: Im März wird die ZW Service & Montage gegründet. Seit April ist Zewotherm auch in Berlin zu finden, Im Stadtteil Tempelhof steht das Team Ost für Beratung und Schulung bereit. Im Mai folget der Einstieg in den Solarmarkt: Das neue Segment Photovoltaik bedient private und gewerbliche Bauvorhaben. Im August wird die weltweit effizienteste Wärmepumpe „LAMBDA“ fester Bestandteil im Sortiment der regenerativen Energien. Im November wird die ZERWO Systems gegründet, sie ist der strategische Schritt mit klarem Fokus auf Digitalisierung, Prozessoptimierung, Prozesssteuerung sowie Consulting.
  • 2022: Und auch im Jubiläumsjahr geht es rasant weiter: Gründung der Zewotherm Holding im Januar um die Weichen für die Zukunft, weiteren Wachstum und Erfolg zu stellen. Im Februar erfolgt der Spatenstich zur nächsten Erweiterung in Remagen: Neue Büros, ein erweiterter Schulungsraum und Besprechungsräume sollen dazukommen. Die 270 Mitarbeiter Marke wird erreicht.

Die über die Jahre gewachsene Zewotherm Unternehmensgruppe ist ein Netzwerk an Produktions- und Vertriebsstätten, Joint-Ventures und Firmenbeteiligungen. Es trägt dazu bei, um heute und in Zukunft die unterschiedlichen Bedürfnisse des Sanitär- und Heizungsmarktes in Deutschland und Europa bedienen zu können.

Die Zukunft beschreibt Silke Ziegler so: „Unser Antrieb für die nächsten 20 Jahre und darüber hinaus, ist stets mit besten Produkten und bestem Service für ein gesundes Raumklima zu sorgen – für Mensch und Umwelt“.

Zewotherm GmbH, Remagen /DEU,
www.zewotherm.de.

SHK-Essen: Super Gespräche, tolle Stimmung – aber auch nachdenkliche Gesichter

Ein Messenachbericht von Jutta Hix, Chefredakteurin KWD-SHK, 16.09.2022. Die Begeisterung sich zu treffen und wieder persönliche Gespräche zu führen war deutlich zu merken! Wirklich neue Produkte gab es wenige, Produktlinienerweiterungen viele, doch an erster Stelle stand für die Aussteller der persönliche Kontakt zu den Kunden bzw. eventuellen Neukunden.

Ich hatte am Dienstag die SHK Essen durch den Eingang West in Halle 1 mit den Wärmepumpenanbietern betreten. Hier herrschte reges Treiben. Als ich weiter in Richtung der anderen Hallen ging wurde es merklich ruhiger. Am Mittwoch dagegen war es in allen Hallen zumindest in den Stoßzeiten sehr belebt.

Aufgefallen ist mir aber auch, dass es in den Hallen viele Freiräume gab, die für Cafés, Sitzecken etc. genutzt wurden. Auch Treffpunkte z.B. für Azubis waren großräumig angelegt worden. Es waren halt doch ein paar Aussteller nicht gekommen und die leeren Flächen mussten kaschiert werden.

 

Offiziell hat die Messe Essen in ihrem Schlussbericht 406 Aussteller aus 15 Ländern und 24.000 Besucher gemeldet.

Zum Vergleich: In 2018 waren es 44.000 Besucher und 567 Aussteller aus 15 Ländern (in 2020 war die Messe Corona bedingt abgesagt worden).

Von Seiten der Rohrhersteller waren alle wichtigen Unternehmen aus Deutschland vertreten und haben ihre Produkte gezeigt. Es gab ein paar Neuheiten in bekannten Produktbereichen und viele Ergänzungen zu bestehenden Produktlinien. Über diese werden wir in unserem Branchendienst KWD-SHK ausführlich berichten.

Mein Fazit: Ich habe mich sehr gefreut persönliche Kontakte wieder aufzufrischen und neue Kontakte knüpfen zu können. Ich hatte das bunte Treiben auf den Messen wirklich vermisst. Dennoch haben mir viele Aussteller gesagt, dass die ifh in Nürnberg zumindest gefühlsmäßig besser besucht war und man nach Ende der Messe genau prüfen müsse, ob sich ein Messebesuch – egal welcher Messe – noch lohnt. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass ich den Satz in der Zeit vor Corona auch schon öfter gehört hatte. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon jetzt auf die ISH in Frankfurt und hoffe wirklich, dass sie auch stattfindet.

Ein Kommentar von der Chefredakteurin Dipl.-Ing. Jutta Hix.

Fotos: Jutta Hix, HIX Publishing

Für Anmerkungen zum Kommentar wenden Sie sich bitte an hix(at)kwd-online.de.

 

 

 

nmc CLIMAFLEX® naturefoam beinhaltet jetzt mehr als 30% recycelter Rohstoffe

04.05.2022

nmc setzt mit CLIMAFLEX® naturefoam verstärkt auf Kreislaufwirtschaft. Das auf innovative Schaumstoffprodukte spezialisierte Familienunternehmen erzielt bedeutende Fortschritte in Sachen Ressourcenschonung und Klimaschutz.

Durch Investitionen in neuartige Anlagen, eigene Anstrengungen und die Entwicklungsarbeit im Bereich der Verarbeitung von Kunststoffabfällen ist NMC als führender Hersteller in der Lage, den Anteil aus recycelten Rohstoffen in der bewährten Rohrisolierung deutlich zu erhöhen. Das neue CLIMAFLEX® naturefoam beinhaltet einen Anteil von mehr als 30% recycelter Rohstoffe.

CLIMAFLEX® naturefoam Rohrisolierungen beinhalten sowohl recyceltes als auch massenbilan-ziertes Material aus Polyethylen. Fossile Rohstoffe sowie Additive zur Verbesserung der Dämmwerte und des Brandschutzes vervollständigen die Zusammensetzung.

Der Einsatz von recyceltem Material trägt dazu bei Kunststoffabfälle zu reduzieren und natürli-che Ressourcen zu schonen – und das ohne Qualitätsverluste! Bei den massenbilanzierten Rohstoffen handelt es sich um biozirkuläre Rohstoffe. Diese beinhalten wiederverwertete Abfälle mit biologischem Ursprung aus der Land- und Forstwirtschaft oder verwandten Industrien (z.B. gebrauchtes Speiseöl). Diese organischen Abfallströme werden, während dem Herstellverfahren, in reine Bausteine für die Gewinnung von Polyethylen (Grundstoff für unsere Schaumstoffprodukte) umgewandelt.

Norbert Kehrer, Abteilungsleiter Technik Isolationsprodukte erklärt: „Die durch NMC erlangte ISCC PLUS Zertifizierung (International Sustainability & Carbon Certification) belegt zum einen die Materialherkunft und zum anderen die volle Rückverfolgbarkeit der Werkstoffe entlang der gesamten Lieferkette. Diese Zertifikate gewährleisten, dass die in unseren CLIMAFLEX® naturefoam-Produkten eingesetzten massenbilanzierten Materialien auch tatsächlich aus nachhaltigen Quellen stammen.“

Die schon bestehenden durch das IBU zertifizierten EPDs (Umweltproduktdeklarationen), die hauptsächlich zur Gebäudezertifizierung dienen, werden selbstverständlich ersetzt (IBU = Institut für Bauen und Umwelt). Die neuen EPDs für CLIMAFLEX® naturefoam beinhalten die gesamte Lebens-zyklusanalyse laut der aktualisierten Norm EN 15804-A2. Norbert Kehrer ist begeistert: „Wir freuen uns, Ihnen unsere neuen CLIMAFLEX® naturefoam-Produkte auf Basis von recycelten Rohstoffen ab dem 1. Juli anbieten zu können, und somit dazu beizutragen unsere Welt erneut ein kleines Stück nachhalti-ger zu machen.“

Quelle: nmc Deutschland GmbH, Heppenheim /DEU, www.nmc.insulation.com, www.nmc.eu.

UPONOR: Weltweit erstes PEX-Rohr auf Basis nachwachsender Rohstoffe

28.04.2022

Die neuen PEX Pipe Blue Produkte wurden bisher in Norwegen, Schweden und Finnland eingeführt. Sie weisen im Vergleich zu den derzeit auf dem Markt befindlichen PEX-Rohren auf fossiler Basis einen um bis zu 90 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck auf.

Laut Uponor besteht ein enormes Kundeninteresse am weltweit ersten PEX-Rohr auf Basis nachwachsender Rohstoffe, dem PEX Pipe Blue, das von Uponor im ersten Quartal dies en Jahres in Norwegen, Schweden und Finnland eingeführt wurde.

Als Uponor 1972 PEX-Rohre einführte, setzte das Unternehmen mit seinen revolutionären Kunststoffrohren aus PEX, vernetztem Polyethylen, anstelle von herkömmlichen Materialien einen neuen Standard. Seitdem hat Uponor das Produkt und die entsprechenden Verfahren ständig verbessert. Jetzt bringt Uponor eine neue innovative Initiative auf den Markt:

Die weltweit ersten biobasierten PEX-Rohre mit ISCC-Zertifizierung auf Basis des Massenbilanzansatzes und den gleichen hervorragenden Produkteigenschaften wie herkömmliche Uponor PEX-Rohre. Die neuen PEX Pipe Blue sind Teil des Engagements von Uponor für nachwachsende Rohstoffe und ermöglichen es, Bauprojekte in Zukunft noch nachhaltiger zu gestalten.

„Uponor prägt Trends und setzt neue Maßstäbe beim Übergang zu erneuerbaren und recycelten Rohstoffen. In unserem Bestreben, die Bauindustrie in Richtung Netto-Null zu führen, sind die neuen PEX Pipe Blue ein wichtiger Schritt nach vorne: Diese neue Initiative hilft unseren Kunden, ihre Nachhaltigkeitsziele bei allen Arten von Projekten zu erreichen. Wir brauchen nachhaltige Lösungen für Gebäude und alle Teile eines Bauprojekts, einschließlich der Rohre im Sanitär- und Fußbodenheizungssystem“, sagt Michael Rauterkus, Präsident und CEO der Uponor Corporation.

Der CO2-Fußabdruck der Produkte wird um bis zu 90 Prozent reduziert

„Nachhaltigkeit wird auch in der Bau- und HLK-Branche immer mehr zum Muss. Die Tatsache, dass wir unseren Kunden nun 100 % biobasiertes PEX Pipe Blue anbieten können bedeutet, dass sie damit den Klima-Fußabdruck der Sanitärinstallation erheblich reduzieren können. Dies hilft unseren Kunden ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die immer strengeren Anforderungen und Vorschriften, wie z. B. die EU-Taxonomie, zu erfüllen“, sagt Robert Molund, Managing Director, Uponor AB.

In Bezug auf das Kundenfeedback stellt Robert Molund fest, dass PEX Pipe Blue sowohl bei Bauunternehmern als auch bei Planern auf großes Interesse stößt. „Das ist für uns keine Überraschung. Aufgrund der Verwendung von erneuerbaren Rohstoffen und der enormen CO2-Reduktionsmöglichkeiten sind wir überzeugt, dass dies der Industriestandard von morgen ist.“

Die deutlich geringere CO2-Bilanz der neuen PEX Pipe Blue Rohre im Vergleich zu PEX-Rohren auf fossiler Basis basiert auf Berechnungen der Umweltproduktdeklaration (EPD) gemäß den Normen EN15804+A1, CML / ISO21930. Die EPD nutzt die Lebenszyklusanalyse (LCA), um die Umweltauswirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg umfassend zu bewerten. Alle Daten werden von einer unabhängigen dritten Partei überprüft.

Transparenz der Wertschöpfungskette durch ISCC-Zertifizierung

Die gesamte Lieferkette der PEX Pipe Blue Produkte ist von der International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) zertifiziert, einer unabhängigen Organisation, die die Rückverfolgbarkeit und Transparenz der gesamten Liefer- und Produktionskette gewährleistet.

Die Versorgung mit erneuerbaren Rohstoffen basiert auf dem sogenannten Massenbilanzansatz. Das bedeutet, dass für jede Tonne ISCC-zertifizierter nachwachsender Rohstoffe, die in der Produktion eingesetzt wird, eine entsprechende Menge an PEX-Rohren als ISCC-zertifiziert bezeichnet werden kann. Die Verwendung von ISCC-zertifiziertem biobasiertem Material trägt dazu bei, fossile Ressourcen durch erneuerbare Rohstoffe zu ersetzen. Um sicherzustellen, dass alle ISCC-Anforderungen erfüllt werden, wird das ISCC-Zertifikat von Uponor jährlich von einem unabhängigen Organ geprüft.

 

Weitere Informationen zu PEX Pipe Blue:
https://www.uponor.com/en-en/products/pex-pipe-blue

 

Quelle: Uponor Corp., Vantaa /Finland, www.uponor.com.

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